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BEZIRK GMUNDEN. Im August ist die Arbeitslosigkeit im Bezirk Gmunden gegenüber dem Vorjahr um rund 29 Prozent gesunken, die Arbeitslosenquote von 3,6 Prozent zeigt den hohen Bedarf nach Arbeitskräften.

Die Zahl der Arbeitslosen liegt im Bezirk auf niedrigem Niveau. (Foto: AMS / Fotostudio B&G)
Die Zahl der Arbeitslosen liegt im Bezirk auf niedrigem Niveau. (Foto: AMS / Fotostudio B&G)

Die Langzeitarbeitslosigkeit bereitet - auch gesellschaftspolitische - Sorgen. Per Stichtag Ende August waren im Bezirk Gmunden 255 Personen länger als zwölf Monate (das sind rund zwölf Prozent aller AMS-Vorgemerkten) gemeldet.

Programm zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen

„Diese Personen gilt es natürlich wieder in das Arbeitsleben zu integrieren“, so Leopold Tremmel, Geschäftsstellenleiter des AMS Gmunden. „Daher möchte ich an dieser Stelle auch auf das Job Restart Programm hinweisen: Wir fördern mit der Eingliederungsbeihilfe große Teile der Lohn- und Lohnnebenkosten für ein Jahr. Bitte erkundigen Sie sich, bevor Sie neues Personal einstellen, nach unseren attraktiven Fördermöglichkeiten“, so Tremmel weiter. Insbesondere für Gemeinden wurde in Kooperation mit dem Land OÖ eine zusätzliche Förderung ins Lebens gerufen um auch auf kommunaler Ebene Anreize für eine Stellenbesetzung zu schaffen.

Fast 2.000 offene Stellen im Bezirk

Der regionale Arbeitsmarkt im Bezirk ist weiterhin durch eine hohe Dynamik gekennzeichnet: Im Verlauf vom August sind 551 Personen arbeitslos geworden, 562 Personen haben die Arbeitslosigkeit beendet, davon 339 Personen durch die Aufnahme eines neuen Jobs. Mit 904 ausgeschriebenen Stellen wurde das AMS Gmunden im August zur Besetzung beauftragt, sodass per Ende des Monats insgesamt 1.998 offene Stellen zu Besetzung vorliegen.

Über 300 offene Lehrstellen, 47 Lehrstellensuchende

Mit Ende August sind 309 offene Lehrstellen zu besetzten, dem stehen 47 Jugendliche gegenüber, die noch keine Lehrstelle gefunden haben. Die zu besetzenden offenen Stellen sind in jeglichen Branchen vorzufinden, ob im Dienstleistungssektor, Handel, Handwerk oder natürlich in der Gastronomie. „Jugendliche, die noch keinen Lehrplatz oder sich noch nicht entschieden haben mögen sich bitte bei uns melden!“ appelliert Leopold Tremmel.


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