Mut zu Investition und Innovation in der Krise hat sich bewährt
GMUNDEN. Auf ein „herausforderndes, aber wirtschaftlich positives Geschäftsjahr“ blickt Karl Neumann, Geschäftsführer der Stern-Gruppe, zurück. Die Positionierung als innovativer Mobilitäts- und Technologiekonzern nehme weiter Fahrt auf.

Rückblickend auf das Ausnahmejahr 2020 habe sich „der Mut zur Investition und Innovation auch in der Krise als entscheidender Erfolgsfaktor bewährt“, so Karl Neumann. Die geplanten Ziele konnten erreicht, das Gesamtergebnis gegenüber 2019 sogar leicht gesteigert werden. Im Frühling 2020 habe man unter dem Motto „Gesundheit schützen, Betrieb aufrecht erhalten, zukunftsfähig bleiben“ rasch gehandelt und konnte so, unter strengsten Hygienemaßnahmen, die Tätigkeit nach weniger als zwei Wochen wieder aufnehmen. In Summe entfielen 0,35 Prozent der Betriebsleistungen auf Kurzarbeitsentschädigungen, so Neumann.
Große Investitionen
Gleichzeitig habe man in die Zukunft investiert, betont der Stern Gruppe-CEO. Er verweist auf den Neubau des nachhaltigen Stern-Gebäudes in der Theresientalstraße, das über zwei Stockwerke aus reinem Holzbau verfügt und in der ersten Hälfte des nächsten Jahres bezogen werden soll. Es stelle auch eine Investition in Arbeitsplätze der Zukunft dar. Erst kürzlich fand die Gleichenfeier für die neue Bahnhofshalle in Engelhof statt. Mit dem Kauf von drei weiteren Vectron Dual Loks sei man zudem Vorreiter für eine neue, umweltfreundliche Technologie, betont Neumann. 15 Millionen Euro werden in den nächsten Jahren in diese innovativen Cargo-Loks von Siemens investiert, die mit elektrischem bzw. dieselelektrischem Antrieb besonders sauber sind.
Neue Konzern-Struktur
Abgeschlossen wurde heuer auch die Neustrukturierung des Konzerns, der nun in die fünf Bereiche Verkehr, Schifffahrt, Bau, Elektro- & Gebäudetechnik und Beton-Fertigteile sowie in die Stern Services GmbH gegliedert ist. Man verfüge damit über stabile Standbeine für die Zukunft, so Neumann. Dies mache das Unternehmen auch für Mitarbeiter attraktiv, zusätzliche Kräfte werden in fast allen Bereichen gesucht. Derzeit seien rund 700 Mitarbeiter im Konzern tätig, davon rund 65 Lehrlinge.


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