Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

GMUNDEN. In seiner jüngsten Sitzung beschloss der Gmundner Gemeinderat die flächendeckende Einführung von Tempo 40 im Stadtgebiet. Ausgenommen sind Bereiche, in denen jetzt schon Tempo 20 oder 30 gilt.

 (Foto: stock.adobe.com/PASTA DESIGN)
(Foto: stock.adobe.com/PASTA DESIGN)

Hintergrund der Maßnahme waren zunehmende Beschwerden aus der Bevölkerung über die massive Belastung durch den Verkehr, wie Bürgermeister Stefan Krapf (ÖVP) betont.

Gutachten empfiehlt Tempo 40

Zur bestmöglichen Lösung der heiklen Frage gab der Verkehrsausschuss im Vorfeld der Entscheidung ein verkehrstechnisches Gutachten in Auftrag. Dieses empfiehlt eindeutig eine Temporeduktion – auch aus Gründen der Verkehrssicherheit. Immerhin ereignet sich ein Großteil der Unfälle im Stadtgebiet auf Durchzugsstraßen, in denen 50 km/h erlaubt sind. In fast der Hälfte der Fälle sind Fußgänger oder Radfahrer vom Unfall betroffen.

Neben einer Reduktion des Unfallrisikos und der Verletzungsschwere sprächen auch die Lärmreduktion und ein gleichmäßigerer Verkehrsablauf (weniger Brems- und Beschleunigungsvorgänge) für eine Temporeduktion, so die Gutachter.

Der Gemeinderat folgte der Empfehlung mit breiter Mehrheit, lediglich Freiheitliche und ein Neos-Mandatar stimmten gegen Temporeduktion. FPÖ-Fraktionsobfrau Dina Fritz verwies bei ihrer Ablehnung auf die Eigenverantwortung der Autofahrer. Das eigentliche Problem seien nicht die 50 km/h sondern einzelne Raser, so Fritz.

Start im Frühling

Umgesetzt werden soll die Tempodrosselung im Lauf des Frühjahrs. Als Begleitmaßnahmen werden unter anderem die Durchzugsstraßen „optisch verengt“, etwa durch eine breitere Randlinie wie Reinhold Kassmannhuber, Vorsitzender des Mobilitätsausschusses, erklärt. Da Autofahrer ihr Fahrverhalten unbewusst an die Verhältnisse anpassen soll dies zu einer automatischen Temporeduktion führen. Zudem soll die Geschwindigkeit auch überwacht werden.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Raffelsberger als ÖVP-Bezirksobmann im Salzkammergut wieder gewählt

Raffelsberger als ÖVP-Bezirksobmann im Salzkammergut wieder gewählt

BEZIRK GMUNDEN. Rudolf Raffelsberger ist beim Bezirksparteitag im „Mezzo“ mit 99,49 Prozent der Stimmen als Obmann der OÖVP Salzkammergut ...

Tips - total regionalBarbara Gröstlinger
Baustart für 28 Mietkaufwohnungen in Laakirchen

Baustart für 28 Mietkaufwohnungen in Laakirchen

LAAKIRCHEN. Die gemeinnützige Gmundner Wohnungsgenossenschaft „Traunsee“ hat mit einem Spatenstich den Bau von 28 Mietkaufwohnungen an der ...

Tips - total regionalBarbara Gröstlinger
Gmundner Molkerei investiert 60 Millionen Euro in Käseproduktion

Gmundner Molkerei investiert 60 Millionen Euro in Käseproduktion

GMUNDEN. Die Gmundner Molkerei hat 60 Millionen Euro in den Ausbau und die Modernisierung ihrer Käseproduktion am Standort Gmunden investiert. ...

Tips - total regionalBarbara Gröstlinger
Gmundner Gemeinderat macht Weg für Hotelprojekt Seeviertel frei

Gmundner Gemeinderat macht Weg für Hotelprojekt Seeviertel frei

GMUNDEN. In einer Sondergemeinderatssitzung stimmte der Gemeinderat mehrheitlich mit den Stimmen der ÖVP und FPÖ für die Vertragsänderungen ...

Tips - total regionalBarbara Gröstlinger
Gernot Winterauer aus Obertraun soll Mario Haas im Landtag nachfolgen

Gernot Winterauer aus Obertraun soll Mario Haas im Landtag nachfolgen

OBERTRAUN/GMUNDEN. Die SPÖ-Bezirksorganisation Gmunden hat Gernot Winterauer als Salzkammergut-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2027 ...

Tips - total regionalBarbara Gröstlinger
Liste FÜR Vorchdorf nominiert Albert Sprung für Bürgermeisterwahl

Liste FÜR Vorchdorf nominiert Albert Sprung für Bürgermeisterwahl

VORCHDORF. Die Liste FÜR Vorchdorf hat ihren Listenchef und Gemeindevorstand Albert Sprung einstimmig als Bürgermeisterkandidaten für die ...

Tips - total regionalBarbara Gröstlinger
Weitere Beiträge