Umbau der Kläranlage des RHV Hallstättersee
BAD GOISERN. In den nächsten beiden Jahren wird die Kapazität der Kläranlage in Bad Goisern von 22.000 auf 33.000 Einwohnerwerte erweitert, wobei der Großteil der Arbeiten vor Weihnachten 2022 abgeschlossen sein soll.

Der angestrebte Zeitplan ist sehr straff, aber vorausschauend gehalten, um die Baustelle möglichst effizient und kostenschonend abwickeln zu können. Vor allem der Umbau während des laufenden Betriebes, sowie die langen Lieferzeiten der zu installierenden technischen Ausrüstung fordern sowohl den RHV Hallstättersee als auch die fünf ausführenden Firmen. Trotz der derzeit widrigen wirtschaftlichen Umstände arbeiten die beiden ausführenden Baufirmen aktuell im Vollbetrieb.
Für die vorläufigen Gesamtkosten in Höhe von derzeit 7,7 Millionen Euro wurde ein Fördersatz von 27 Prozent aus Mitteln des Bundes für Siedlungswasserwirtschaft ermittelt.
Die Vergabe der Gewerke wurde entsprechend dem Bundesvergabegesetz durchgeführt. Als Bestanbieter für die Bauarbeiten wurde ein ortsansässiger Betrieb ermittelt. Bei den weiteren Gewerken (Elektro, Maschinenbau und Spezialbau) setzten sich Firmen aus Oberösterreich und der Steiermark durch.
„Die Erweiterung der Kläranlage ist eine der größten kommunalen Investitionen der vier Welterbegemeinden der letzten 20 Jahre, sichert die Abwasserentsorgung und so die Reinheit unserer Bäche, Flüsse und Seen. Umwelt- und Klimaschutz sind Investitionen in die Zukunft – das sind wir unseren Kindern und Enkelkindern schuldig“, so Hansjörg Schenner vom RHV Hallstättersee.


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