Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

OHLSDORF. Alternative Wohnformen für Ältere, die Zukunft der Schule und ein durchdachtes Verkehrskonzept: Ohlsdorfs Bürgermeisterin Inés Mirlacher sprach mit Tips über aktuelle Gemeindethemen.

Bgm. Inés Mirlacher (Foto: Gemeinde)
  1 / 2   Bgm. Inés Mirlacher (Foto: Gemeinde)

Tips:Sie sind seit rund sieben Monaten im Amt. Was sind derzeit Ihre zentralen Projekte?

Bürgermeisterin Inés Mirlacher: Besonders wichtig ist mir die alternative Wohnform. Ich habe mich persönlich in Zusammenarbeit mit Landesrätin Birgit Gerstorfer von Anfang an darum bemüht, dass wir als Gemeinde hier zum Zug kommen. Jetzt wird es konkret: Wir haben aktuell das Pflegekonzept erhalten und auch schon bei Landesrat Hattmannsdorfer eingereicht. Jetzt bemühe ich mich gemeinsam mit dem Gschwandtner Bürgermeister Fritz Steindl – wir werden uns die Plätze ja teilen – um einen Termin. Es gibt die Zusicherung, dass alles, was bereits zugesagt wurde, auch gebaut wird. Geplant ist ein Bau neben dem betreubaren Wohnen, weil das Synergien ergibt. Alle warten schon, einige Leute sind schon angemeldet.

Tips:Kürzlich wurde der Spatenstich für den Knoten Haidach und die Bahnüberführung Pinsdorf-Ohlsdorf gesetzt. Welche weiteren Verkehrsprojekte sind geplant?

Mirlacher: Wir haben uns ein allgemeines Verkehrskonzept für das Zentrum und die Hotspots im Ort erstellen lassen, daher sind im Moment auch größere Umwidmungen zurückgestellt. Wichtig ist, dass die gefährlichen Kreuzungen entschärft werden. Hier haben wir mit Straßenausschussobmann Johann Halbmaier bereits tolle Lösungen gefunden, zum Beispiel für die Friedhofskreuzung und die Forsthausstraße. Wichtig ist aber auch die Gestaltung des Ortskerns – wir wollen den Ort aktivieren und auch gern einen Ortsplatz schaffen.

Zu den aktuellen Bauarbeiten: Die Überfahrtsbrücke bei Fraundorf soll im Herbst befahrbar sein, die Bahnübergänge werden dann geschlossen. Für den Herbst hat uns die Asfinag angekündigt, dass die Vorarbeiten für die Renovierung – eigentlich Erneuerung – der Autobahnbrücke starten werden. Ein Mega-Projekt, das sicher zu Behinderungen führen wird.

Tips:Gibt es Neuigkeiten rund um den geplanten Schulneubau?

Mirlacher: Daran wird mit allen Fraktionen gearbeitet. Wir haben jetzt aber die Mitteilung bekommen, dass wir noch vorlegen müssen, was eine Renovierung im Vergleich kosten würde. Wichtig wäre für uns auch eine große Sporthalle, da unsere Badmintonspieler derzeit in Laakirchen trainieren müssen. Wir sind uns hier überfraktionell einig, dass wir dazu auch Geld in die Hand nehmen würden. Und es ist auch wichtig, dass hier alle aktiv mitarbeiten.

Dieses „gemeinsame Arbeiten für Ohlsdorf“ ist für mich wirklich ein zentraler Punkt. Bei großen Projekten lade ich daher zu Besprechungen immer mindestens eine Person pro Fraktion ein, damit der Informationsfluss gut funktioniert. Eine Bürgermeisterin kann nicht viel alleine tun – im Hintergrund stehen immer gemeinsame Beschlüsse. Die Bürgermeisterin steht für die Gemeinde, aber alle sind in die Arbeit eingebunden.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden