Allzeithoch bei der Beschäftigung
BEZIRK GMUNDEN. Mit Ende Juli standen laut AMS Gmunden über 45.000 Menschen im Bezirk in Beschäftigung - ein Allzeithoch, so Gmundens AMS-Leiter Leopold Tremmel. Zudem sinkt auch die Langzeitbeschäftigungslosigkeit weiter überdurchschnittlich stark. Für die Betriebe bleibt die Personalsuche schwierig.

Der Arbeitsmarkt im Bezirk Gmunden ist relativ unverändert, die Arbeitslosenquote ist gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozentpunkte gestiegen und beträgt per 31. Juli 2,8 Prozent. Ende Juli waren 1.301 Personen (645 Frauen und 656 Männer) im Bezirk Gmunden arbeitslos gemeldet. 441 Personen absolvieren derzeit eine arbeitsmarktpolitisch sinnvolle Qualifizierung.
Herausforderung für Betriebe
Unverändert groß ist und es bleibt die Herausforderung für Betriebe passendes Personal zu finden. 33.787 offene Stellen in Oberösterreich und 2.507 sofort verfügbare offene Stellen im Bezirk Gmunden zeigen dies sehr deutlich.
Situation der vertriebenen und geflüchteten Menschen aus der Ukraine
Im Bezirk Gmunden stehen bereits 131 Personen aus der Ukraine vertriebene bzw. geflüchtete Personen (für die eine Beschäftigungsbewilligung erforderlich ist) in Beschäftigung. Weitere 166 Personen haben sich beim Arbeitsmarktservice Gmunden arbeitssuchend gemeldet. Hier unterstützt das AMS ganz gezielt durch Deutschkurse und kompetenzorientierte Intensivberatung in ukrainischer Sprache sowie der Möglichkeit von Arbeitserprobungen.
Langzeitarbeitslosigkeit
Erfreulich auch die Entwicklung der Langzeitbeschäftigungslosigkeit. Bei den Personen, für die seit 12 Monaten keine Beschäftigung gefunden werden konnte, gab es ein Minus von 58,4 Prozent, das entspricht 150 Personen weniger als vor einem Jahr zum selben Zeitpunkt.


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