Projekte für die Zukunft
GSCHWANDT. Von der Kinderbetreuung über das neue Gemeindezentrum bis zur geplanten Energiegemeinschaft: Tips hat mit Bürgermeister Fritz Steindl über aktuelle Projekte in Gschwandt gesprochen.

Tips:In vielen Gemeinden ist die Kinderbetreuung jetzt im Herbst ein großes Thema. Wie sieht es in Gschwandt aus?
Bürgermeister Fritz Steindl: Das Angebot hat sich in letzter Zeit erheblich verbessert. Wir haben heuer zum zweiten Mal eine Sommerbetreuung für Kindergarten- und Volksschulkinder organisiert, vier Wochen lang und mit Unterstützung des Hilfswerks. Und jetzt im Herbst haben wir eine zusätzliche Krabbelgruppe eingerichtet und im Sängerprobenraum eine zusätzliche Kindergartengruppe. Ich bin sicher, dass hier ein sehr gutes Miteinander möglich ist. Wir freuen uns sehr, dass wir relativ rasch das notwendige zusätzliche Personal bekommen haben. Der Grund dafür ist, dass unser Kindergartenteam einen wirklich sehr guten Ruf genießt, außerdem wirkt sich hier auch das gute Angebot an Räumlichkeiten und auf dem Spielplatz aus. Die beiden neuen Gruppen sind als Provisorium eingerichtet, wir haben bereits vor vier Jahren neben dem Kindergarten ein Grundstück erworben und möchten so rasch wie möglich einen Erweiterungsbau errichten. Rückblickend auf den Sommer hat die neue Familienausschussobfrau Sandra Grafiner ein sehr attraktives Ferienprogramm zusammengestellt mit 27 Kursen, es gab 474 Anmeldungen, es hat den Kindern sehr gefallen.
Tips:Gibt es nächste Schritte rund um den Umbau des Grafinger-Hauses?
Steindl: Momentan sind wir sehr glücklich, dass die Diözese jetzt ihr Einverständnis zur Beteiligung der Pfarre am Gemeindezentrum gegeben hat. Damit wird es möglich, das Pfarrheim in die Pläne zu integrieren. Anfang September haben wir die Arbeit im Workshop mit dem Architekten Helmut Poppe wieder aufgenommen und wir werden versuchen, bis Jahresende die Vorplanung abzuschließen.
Tips:Bereits in Arbeit ist derBewegungspark. Wann kann er genutzt werden?
Steindl: Die Geländemodellierung ist bereits abgeschlossen, die Berliner Seilfabrik mit Sitz in Losenstein stellt gerade die Geräte auf. Das wird sicher ein Park mit vielen Möglichkeiten, sich zu betätigen. Anfang Oktober kann er voraussichtlich in Betrieb gehen.
Tips:Welche Schritte in eine „grüne Zukunft“ sind geplant?
Steindl: Die Gemeinden Gschwandt und St. Konrad gründen eine Energiegemeinschaft, um den vor Ort produzierten Strom auch in diesem Umfeld zu verbrauchen. Federführend ist dabei Christian Hummelbrunner vom TechnoZ. Der erste Vortrag zum Thema wurde sehr gut angenommen. Die Richtlinien sind bereits vorhanden, wir warten noch auf die Umsetzung des Abrechnungsmodells durch den Netzbetreiber.


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