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Bundesrat Markus Steinmaurer fordert Aussetzung der Besteuerung von Überstunden

Daniela Toth, 20.10.2022 11:31

BEZIRK GMUNDEN/WIEN. In der Bundesratssitzung am 20. Oktober bringt der in Grünau lebende Bundesrat Markus Steinmaurer einen Antrag ein mit dem Ziel, der arbeitenden Bevölkerung in Zeiten der Teuerung unter die Arme zu greifen. Die Besteuerung von Überstunden soll ausgesetzt werden, so der Gmundner FPÖ-Bezirksparteiobmann.

BR Markus Steinmaurer (Foto: FPÖ)
BR Markus Steinmaurer (Foto: FPÖ)

Viele Menschen leisten Überstunden, um mehr Einkommen zu erhalten und um sich das Leben weiterhin leisten zu können. Derzeit sind gemäß § 68 Einkommensteuergesetz 1988 Zuschläge für die ersten zehn Überstunden im Monat im Ausmaß von höchstens 50 Prozent des Grundlohnes, insgesamt höchstens jedoch 86 Euro monatlich, steuerfrei.

Diese Regelung gibt es unverändert seit dem Jahr 2008. Eingeführt wurde sie unter dem Motto „Leistung muss sich lohnen“. Seither haben sich aber die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geändert, die Inflation etwa ist in den letzten Monaten exorbitant gestiegen. Diese Regelung sei daher nicht mehr zeitgemäß und müsse dringend angepasst werden, ist Steinmaurer überzeugt. „Die Regierung müsste dringend Maßnahmen setzen, kommt aber nicht in die Gänge und lässt in der Sozialpolitik, in der Wirtschaftspolitik, in der Energiepolitik sowie in der Außen- und EU-Politik sämtliche nachhaltige Initiativen zu einer Wende für die teuerungsgeplagte Bevölkerung vermissen. Einmalzahlungen können die Haushaltseinkommen nicht dauerhaft erhöhen“ so der FPÖ Bezirksobmann Markus Steinmaurer.

Eine Senkung bei der Besteuerung von Überstunden sei eine Maßnahme, die rasch wirke und jenen, die fleißig sind und mehr arbeiten, auch mehr Geld bringe, ist sich Steinmaurer sicher. Wer mehr arbeite, müsse auch mehr Geld im Börsel haben.


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