Neue Busse und bessere Anbindungen an den Gmundner Bahnhof

Katharina Wimmer Tips Redaktion Katharina Wimmer, 30.11.2022 16:47 Uhr

GMUNDEN. Mit dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember treten mehrere Neuerungen in Kraft: Neben einer neuen Linie können die Fahrgäste nun im Bus ihr Smartphone aufladen und im WLAN surfen.

Im Zuge einer Pressefahrt durfte ein erster Blick in einen der neuen Busse des Oberösterreichischen Verkehrsverbundes (OÖVV) geworfen werden, die künftig von der sabtours Busbetrieb GmbH betrieben werden. Die barrierefreien und klimatisierten Busse sind nun bei jedem Sitzplatz mit zwei USB-Anschlüssen ausgestattet, zudem verfügt jeder Bus über eine WLAN-Verbindung. Neu ist auch, dass im Bus bequem per NFC, Bankomat- oder Kreditkarte bargeldlos bezahlt werden kann. Landtagsabgeordneter Michael Gruber (FP) meint, dass „diese Servicekomponenten nicht von schlechten Eltern“ seien.

Neue Linie 507 durch Hasenau

Der Bahnknoten Gmunden erfährt durch die neue Zubringerlinie 507 eine wesentliche Aufwertung, da so neue attraktive Verbindungen zwischen Altmünster, Laakirchen, Attnang-Puchheim und Bad Ischl entstehen. Neben einer besseren Anbindung an das Zentrum von Altmünster freuen sich die Verantwortlichen über neue Haltestellen in Altmünster Hasenau und Pichlhof. Dies sorgt auch für eine eine verbesserte Anbindung an das Agrarbildungszentrum Altmünster. Dazu erklärt Ulrich Schuller, Verkehrsplaner des OÖVV, dass die Hasenau ein „auflebendes Siedlungsgebiet“ sei, dass nun eine bessere Anbindung bekommt. Außerdem sei in Planung, dass die beiden Bushaltestellen an der B145 beim Agrarbildungszentrum neu saniert werden und noch in diesem Schuljahr fertig gestellt werden sollen. Mit den Fahrplanverbesserungen der Linien 505, 507 und 524 können somit zumindest zwei Verbindungen zwischen Gmunden und Laakirchen pro Stunde angeboten werden. Um genau nachvollziehen zu können, welche Fahrten wie gut genutzt werden, verfügen die neuen Busse über eine Zählanlage, erklärt Schuller.

Im Sommer entlang des Traunsees

Künftig soll die Linie 507 im Sommer auch an Sonn- und Feiertagen mit drei Kurspaaren bis nach Ebensee fahren. Die Fahrgäste können somit entlang des Traunsees mit dem Bus die Aussicht genießen. Schuller stellt auch klar, dass dies „nur im Sommer“ sein werde, da „wir im Winter keinen Bedarf sehen“. Insgesamt stehen ab dem 11. Dezember 74 neue Busse in der Region Steyr - Kremstal - Trauntal zur Verfügung. Die besseren Anbindungen sieht Gruber als einen „wichtigen Schritt für die Region und die Bevölkerung“. Gruber weckt außerdem die Neugierde in der Runde: „Im nächsten Landtag werden wir den Budgetposten nochmals erhöhen - damit haben wir dann ein noch nie da gewesenes Verkehrsbudget“. Die gesellschaftliche und demografische Entwicklung im Bezirk mache es nötig, in diesem Bereich mehr zu investieren, so Gruber. Der für Mobilität zuständige Gemeinderat Reinhold Kassmanhuber (VP) aus Gmunden zeigt sich über die Aufwertungen des OÖVV erfreut und betont auch, wie wichtig die Verbesserung „des Verkehrsknotenpunktes Gmunden im Hinblick für die Kulturhauptstadt“ sei.

Auch für Bad Ischl neue Verbindungen

Alle Fahrten der Linie 507 zwischen Laakirchen und Bad Ischl werden über den Bahnhof Gmunden gebündelt. Dabei sollen die Gäste zu jeder Zeit, wenn sie am Bahnhof ankommen, eine weiterführende Verbindung mit der Salzkammergutbahn oder der Traunseetram in die entsprechenden Richtungen haben. An Schultagen gibt es zudem am morgen eine neue Verbindung, die vom Bahnhof Bad Ischl nach Kaltenbach führt. Zudem soll es an schulfreien Tagen eine zusätzliche Verbindung am Nachmittag zwischen Ebensee und Bad Ischl geben.

Busfahrer gesucht

Zuletzt erklären der Geschäftsleiter von sabtours Wolfgang Stöttinger und sein Sohn Wolfgang Stöttinger jun., Leiter der neuen Technologien bei sabtours, dass die Technologien der neuen Busse „nun auch mit der Zeit gehen“. Jeder Bus verfügt über ein Tablet, auf dem die Wegführung digital angezeigt wird. Zudem gibt es eine App, über die die meisten Dinge nun abgewickelt werden, etwa wo genau sich Fundstücke befinden, die in den Bussen vergessen wurden. Dabei betonen sie noch die Wichtigkeit des Busfahrers: „Wenn es hinter dem Lenkrad nicht funktioniert, funktioniert gar nichts“, so Stöttinger jun.

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