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GMUNDEN. Um auch im aktuell schwierigen Umfeld das „Damoklesschwert Härteausgleichsgemeinde“ zu vermeiden, wurden im Voranschlag für 2023 einige kostenintensive Vorhaben zurückgestellt.

GR (Foto: Toth)
GR (Foto: Toth)

Die steigenden Energiepreise, die erhöhte Zinsbelastung, der massive Anstieg der Personalkosten, die Erhöhung der Sozialhilfeverbandsumlage und viele weitere Faktoren erhöhen die Belastung des Gemeindebudgets um fast fünf Millionen Euro. Da dies auf der Einnahmenseite bei weitem nicht kompensiert werden könne, habe man „einige kostenintensive Vorhabenvorerst zurückgestellt“, so Finanzstadtrat Thomas Höpoltseder (ÖVP) bei der Einleitung zum Finanz-Voranschlag für das kommende Jahr. Vor allem die eigentlich geplante Erweiterung des Parkhauses Michlgründe, für dei Kosten von bis zu neun Millionen Euro anfallen würden, soll daher vorerst nicht kommen.

Wichtige Budgetposten sind unter anderem die Sanierung des Stadttheaters (2,4 Millionen Euro), die Erhaltung der Infrastruktur für Wasser und Kanal (1,4 Millionen Euro) und die Sanierung gemeindeeigener Wohnungen (eine Million Euro).

Die Gemeinderatsparteien zeigten sich trotz der Einschnitte mit dem erstellten Budget zufrieden: Man habe konstruktiv und offen miteinander zusammengearbeitet, so der Tenor bei den Wortmeldungen der Fraktionen. Bürgermeister Stefan Krapf (ÖVP) sprach vom „herausforderndsten Budget der letzten Jahre“. Wichtigstes Ziel sei es gewesen, das „Damoklesschwert Härteausgleichsgemeinde“ zu vermeiden und so den finanziellen Spielraum der Gemeinde zu erhalten.


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