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ST. WOLFGANG. Obwohl die Erstellung des Gemeindebudgets für das neue Jahr nicht einfach war, sicherte der Gemeinderat Entlastungen für die Bevölkerung.

Bürgermeister Franz Eisl (Foto: Gemeinde St. Wolfgang)
Bürgermeister Franz Eisl (Foto: Gemeinde St. Wolfgang)

Höhere Kosten und sinkende Einnahmen stellen die St. Wolfganger Finanzen auf eine harte Probe. Dadurch war auch die Erstellung des Gemeindebudgets für 2023 nicht einfach. Der Gemeinderat erachtet es als notwendig, die Schwerpunkte der letzten Jahre - Schuldenabbau und die Sicherung der Rücklagen - trotzdem fortzuführen. „Für die Sanierung von Kindergarten und Volksschule in Rußbach brauchen wir entsprechende Rücklagen – die müssen wir auch in schwierigen Zeiten weiter absichern“, verweist Bürgermeister Franz Eisl (VP) auf dieses wichtige Projekt der kommenden Jahre.

Schulden weiter abbauen und Zinsen sparen

Bereits in den vergangenen Jahren seien in St. Wolfgang Schritt für Schritt Schulden abgebaut worden. „Das war eine richtige Entscheidung, denn heute sind die Zinsen teilweise dreimal so hoch wie noch vor einem Jahr“, sieht sich Eisl in seiner zurückhaltenden Finanzpolitik bestätigt. Um rund 400.000.- Euro sollen die Finanzschulden der Wolfgangseegemeinde auch im kommenden Jahr reduziert werden. „Das wird der Gemeinde helfen, Zinsen zu sparen“, ist sich Eisl sicher.

Haushalte und Betriebe sparen bei Wasser und Kanal

Auch die vom Land OÖ empfohlenen Entlastungen für Betriebe und Bevölkerung berücksichtigte der Gemeinderat bei der Erstellung des Budgets. „Bei Kanal und Wasser hätten wir die Gebühren um über 10 Prozent anheben müssen“, berichtet Eisl. Auf diese Erhöhung wird in St. Wolfgang verzichtet, um wenigstens in diesem Bereich die Kostensteigerungen einzubremsen. „Das wird unseren Kanal- und Wasserkunden im kommenden Jahr ca. 100.000.- Euro sparen“, so der Bürgermeister abschließend.


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