Postpartner in Ebensee sperrt zu
EBENSEE. Informationen zufolge, die der ÖVP Ebensee zugespielt wurden, sperrt der im ADEG-Markt ansässige Postpartner der Gemeinde mit dem heutigen Tag zu. Bürgermeisterin Sabine Promberger (SP) beruhigt auf Nachfrage: Ende nächster Woche sperrt der Postpartner wieder auf. Jedoch werde trotzdem dringend ein neuer Postpartner in Ebensee gesucht.

Gerüchten zufolge, die an die ÖVP Ebensee gelangt sind, sperrt der Postpartner im ADEG Markt Ebensee mit dem heutigem Tag zu. Die Ebenseer Bevölkerung muss ihre Paketabholung und sonstige Postgeschäfte nun in Bad Ischl erledigen. Die ÖVP Ebensee zeigt sich bestürzt darüber, dass das offenbar „völlig überraschend“ kam und es keine Information dazu gab. Deshalb fordert die ÖVP Ebensee nun, dass „sofort ein Ersatz geschaffen“ werde und notfalls - zumindest interimistisch - das Gemeindeamt die Postversorgungssicherheit sicherstellen solle.
Post sperrt nächste Woche wieder auf
Bürgermeisterin Sabine Promberger (SP) erklärt auf Nachfrage, dass der Postpartner „mit Ende nächster Woche wieder aufsperrt“. Aufgrund von Urlaub und unvorhergesehenen Krankenständen sei der ADEG Markt leider gezwungen, das Geschäft in dieser Zeit komplett zu schließen. Da mit Ende März aber der Vertrag des Postpartners auslaufe, suche die Gemeinde Ebensee bereits „hektisch“ nach einem neuen Partner. Dass die ÖVP notfalls im Gemeindeamt die Postversorgung sicherstellen möchte, bezeichnet Promberger als „populistischen Quatsch“. Dafür benötige es „vertragliche Rahmenbedingungen“, die nicht vorhanden seien. Ebenso gebe es weder Platz noch Mitarbeiter, die dafür infrage kämen.
Dringend Postpartner gesucht
Es sei freilich nicht neu, dass mit Ende März der Vertrag ausläuft, bestätigt die Bürgermeisterin. Seit längerem seien sie deshalb auf der Suche und haben auch bereits mit einigen Ebenseer Firmen gesprochen. Dass ein Betrieb als Postpartner fungieren kann, brauche es gewisse Rahmenbedingungen wie etwa einen barrierefreien Zugang und bestimmte Öffnungszeiten. Sollte sich bis Ende März wirklich niemand finden, werde bereits auch an Alternativen gearbeitet, so Promberger. Darüber könne sie zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht sprechen.


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