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ST. WOLFGANG. Anlässlich des 1.100sten Geburtstags des heiligen Wolfgangs und der Vorbereitung auf das Wolfgang-Jahr 2024, fand die erste Wolfgang-Konferenz statt.

  1 / 2   Gemeinsam bewunderten Vertreter aus Politik und Tourismus einen Nachbau des „Wolfgang-Hackels“. (Foto: Hörmandinger)

Zur Vorbereitung des „Wolfgang-Jahres 2024“, der Feier des 1.100sten Geburtstag des Heiligen Wolfgangs, trafen am vergangenen Wochenende Vertreter aus vielen Orten zusammen, in denen der ehemalige Bischof von Regensburg Zeit seines Lebens gewirkt hatte. Mit die weiteste Anreise hatten die Freunde aus der Pfarrei St. Wolfgang im Ahrntal in Südtirol, zahlreich waren die Vertreter aus Bayern gekommen – an ihrer Spitze Weihbischof Wolfgang aus dem Erzbistum München-Freising.

Sechs Pilgerwege führen an den Wolfgangsee

Besonderes Augenmerk wurde an diesem Wochenende auf die alten Pilger-Wege gelegt, über die der einheimische Wolfgang-Experte Dr. Peter Pfarl Auskunft gab. Diese sollen zukünftig in einem gemeinsamen Angebot für Pilgergruppen aber auch für Einzel-Wanderer auf „Wolfgangs Spuren“ zusammengefasst werden. Neu dazugekommen ist der Weg von seiner Geburtsstadt Pfullingen in Schwaben, der ab Oktober 2024 über die alte Bischofsstadt Regensburg nach St. Wolfgang führt. Große Beachtung fand auch der Vortrag Pfarls über das Leben des heiligen Wolfgang und seine Zeit im 10. Jahrhundert.

Gut Aich als „Landing Page“ für die Wolfgang-Pilger

Bruder Thomas vom „Gut Aich“ machte einmal mehr deutlich, dass sich das Kloster im St.Gilgener Ortsteil Winkl als die zentrale Anlaufstelle für Wallfahrer und Pilger am Wolfgangsee anbietet. Sozusagen als „Landing-Page“ für den Start zur letzten Etappe über den Falkenstein nach St. Wolfgang. Dort werden die Besucher mit Devotionalien und einer Stärkung versorgt und können nach einem Besuch im Kräutergarten mit frischer Energie zur Falkenschlucht aufbrechen und die heiligen Orte am Wolfgangsee besuchen.

Bischofsmesse als Auftakt zu den Vorbereitungen

Als krönenden Abschluss der Konferenz aber auch als Auftakt zur Vorbereitungsarbeit für das Jubiläumsjahr feierte Bischof Wolfgang die Heilige Messe am sogenannten „Weissen Sonntag“. Mit seinen Co-Zelebranten, dem Pfarrer von Pfullingen, dem Dechant aus St. Wolfgang in Südtirol, dem ständigen Diakon des Bischöflichen Ordinariats in Regensburg und Bruder Lukas aus dem Schweizer Kloster Einsiedeln durften die St. Wolfganger Kirchenbesucher eindrucksvoll erleben, wie sehr ihr Kirchengebäude für Feste dieser Art geradezu prädestiniert ist.

 


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