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BAD ISCHL. Wochenmarktordnung beschlossen, dem Hotel „Grand Elisabeth“ steht nichts mehr im Wege: Knapp sechs Stunden lang wurde im Ischler Gemeinderat diskutiert.

Die Gemeinderatssitzung dauerte knapp sechs Stunden lang. (Foto: Kurt Reitsamer)
Die Gemeinderatssitzung dauerte knapp sechs Stunden lang. (Foto: Kurt Reitsamer)

Die Standler und Besucher des Ischler Wochenmarktes können aufatmen: Der Gemeinderat hat in seiner Sondersitzung die neue Marktordnung beschlossen, wonach nach Ablauf der Kundmachungsfrist alkoholische Getränke ausgeschenkt werden dürfen. Außerdem wurde bekannt gegeben, dass dem Hotel „Grand Elisabeth“ nichts mehr im Wege stehen würde, verkündete Bürgermeisterin Ines Schiller (SP). Noch heuer soll mit dem Bau begonnen werden.

Die Sondersitzung wurde von Zukunft Ischl beantragt. Die Liste konnte sich aber mit nur wenigen ihrer Forderungen durchsetzen. Der von ihr geforderte 50 Euro Park-Bonus für Mitarbeiter, die in einem Ischler Betrieb tätig sind, fand eine Mehrheit. Keine Zustimmung gab es für die Forderung nach einem nächsten Schritt in Richtung Parkdeck auf der Kaiserinsel. Auch der Plan, Bürgermeisterin Ines Schiller statt der Fahrtspesenpauschale von über 14.000 Euro pro Jahr ein Elektro-Dienstauto zur Verfügung zu stellen, wurde abgelehnt. Schiller wird in einer Evaluierungsphase von sechs Monaten ihre Abrechnungen und Aufzeichnungen dem Ausschuss zur Verfügung stellen, was auch bei Zukunft Ischl Anklang fand.

Das Schulzentrum und die geplante Sporthalle auf dem Kreuzschwestern-Areal wurden heftig diskutiert. Im Rahmen der Fragestunde zu Beginn brachten sich auch Bürger, darunter einige Schulleiterinnen, mit Fragen an Bildungsstadtrat Walter Erla (Zukunft Ischl) in das Thema ein. Bürgermeisterin Schiller stellte in den Raum, dass unter dem Projekt lediglich noch die Unterschrift von Vizebürgermeister Hannes Mathes (ebenfalls Zukunft Ischl) fehlen würde, was dieser als haltlos zurückwies. Die im Antrag geforderten Konzepte und Finanzierungspläne wurden nicht vorgelegt. Die Bürgermeisterin brachte aber sieben „dicke“ Ordner zur Sitzung mit. Die Mandatare können die Unterlagen jederzeit studieren.

In Bezug auf vergünstigte Parkplätze in der Thermengarage einigte man sich auf Verhandlungen mit der OÖ. Thermenholding und deren Aufsichtsrätin Brigitte Stumpner. Schiller und Mathes wollen hier gemeinsam vorgehen.


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