Dächer von ASZ-Sammelstellen als Sonnenstrom-Kraftwerke
LAAKIRCHEN/VORCHDORF/ST. WOLFGANG. Mit Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Altstoffsammelzentren (ASZ) in Laakirchen und Vorchdorf leistet der Bezirksabfallverband Gmunden (BAV) seit wenigen Wochen einen zusätzlichen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Auch für St. Wolfgang ist eine derartige Anlage geplant.

Seit Anfang August produzieren die Photovoltaikanlagen auf den ASZ-Dächern in Laakirchen und Vorchdorf nachhaltigen Sonnenstrom. Die PV-Module liefern rund 134.000 kWh Energie pro Jahr. Das ist um die Hälfte mehr Strom, als alle ASZ und das Verbandsbüro zusammen verbrauchen.
Christian Hummelbrunner, Regionsmanager der KEM Traunstein, wickelte die Umsetzung der Anlagen ab, welche unter anderem mithilfe von Fördermitteln des Klima- und Energiefonds der Bundesregierung realisiert werden konnten.
BAV ist Mitglied der Energiegemeinschaft Laudachtal
Der BAV ist zudem Mitglied der Energiegemeinschaft Laudachtal. Der überschüssige Strom des ASZ Vorchdorf steht damit den Mitgliedern der Energiegemeinschaft zur Verfügung.
Weitere Anlage in St. Wolfgang in Planung
Der BAV hat damit das #mission2030-Ziel der österreichischen Klima- und Energiestrategie der Bundesregierung, den eigenen Stromverbrauch zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie zu decken, bereits im Jahr 2023 erreicht. Ein weiteres Projekt ist bereits in Planung: Die Dachflächen des ASZ St. Wolfgang sollen zukünftig ebenfalls für die Erzeugung von Solarstrom genutzt werden.


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