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BAD ISCHL. Die „Bürgerinitiative Siriuskogel“ setzt sich für die Umwidmung eines Grundstücks in Bad Ischl ein, weil sie dort eine Gefahr für die umliegenden Häuser sieht. Um Aufmerksamkeit zu erregen, demonstrierten die Betroffenen am Eröffnungswochenende der Kulturhauptstadt.

  1 / 2   Die Bürgerinitiative demonstrierte am Eröffnungstag der Kulturhauptstadt vor der Trinkhalle. (Foto: Bürgerinitiative Siriuskogel)

„Viele Leute sind an uns herangetreten und haben uns von ähnlichen Problemen mit der Bad Ischler Bauabteilung berichtet“, erzählt Kurt Reisenauer, Initiator der „Bürgerinitiative Siriuskogel“. Die Bürgerinitiative hat am Freitag, 19. Jänner, beim Wochenmarkt und am Samstag, 20. Jänner, während der Eröffnung der Kulturhauptstadt im Ischler Stadtzentrum demonstriert. „Wir richten uns nicht gegen das Projekt Kulturhauptstadt“, stellen die Betroffenen klar.

Bedrohung bei Starkregenereignissen

Bei ihrem Ansinnen geht es konkret um ein bestimmtes Grundstück im Bad Ischler Ortsteil Reiterndorf, wo ein Steilhang in unwegsamen Gelände bebaut werden soll. „Wenn hier etwas passiert, werden die drei umliegenden Häuser verschüttet“, berichtet Reisenauer. Die Bürgerinitiative spricht dabei von ungeeigneten Bodenverhältnissen, die - vor allem bei Starkregenereignissen - bedrohlich werden könnten. Ihre Kritik richtet sich gegen Bürgermeisterin Ines Schiller (SP) als oberste Bauinstanz der Stadtgemeinde. Diese macht sich keine Sorgen, denn es gebe „offizielle Gutachten, die die Widmung in Bauland bestätigen“. Auch die Bürgerinitiative legte bereits Gutachten vor, die das Gegenteil behaupten. Schiller meint dazu, dass das „keine behördlichen Gutachten und somit keine aussagekräftigen Schreiben seien“.

Bau werde geologisch begleitet

Der einzige Kompromiss, den Schiller bei der Sache sieht, sei, dass ein Bau von geologischen Experten begleitet würde. Reisenauer und sein Team betonen, dass „wir uns nicht einschüchtern lassen werden und so lange keine Ruhe geben, bis wir unser Ziel, ein gesundes, existenzerhaltendes und nicht lebensbedrohendes Dasein erreicht haben und Einsicht herrscht“.


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