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Traunseetram: Feierliche Eröffnung der Kunst-Installationen an den Haltestellen Karl z’Neuhub und Engelhof

Mag. Lisa-Maria Laserer, 26.06.2024 12:59

GMUNDEN. Die Kunstwerke, die im Rahmen von „Kunst erFAHRen“ im Kulturhauptstadtjahr 2024 an mehreren Haltestellen der Traunseetram entstehen, werden laufend erweitert. Die Haltestelle Karl z´Neuhub wurde vergangene Woche zu einem verbindenden Kunstraum. Am Bahnhof Engelhof findet man seit Freitag bleibende Kunst-Installationen zum Thema „Reisen“. Weitere Kunstwerke entlang der Traunseetram werden bereits im Juli folgen.

 (Foto: Stern-Gruppe)
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Anfang des Jahres wurde bereits die Haltestelle Klosterplatz mit dem Kunstwerk „How Much Weight Can a Boat Carry?“ / „Can a Boat Carry Its Own Weight?“ feierlich eröffnet. Dieses Werk beschäftigt sich mit Mobilität und Transport in Bezug auf Lebensstil, Lebensweise und Zukunft. Nun folgten die Haltestellen Karl z’Neuhub in Gschwandt und Bahnhof Engelhof in Gmunden als künstlerische Experimentierfelder im Rahmen der Kulturhauptstadt Salzkammergut 2024.

Bahnhof Engelhof: Subtile Installationen zum Thema „Reisen“

Unter der Leitung von Anna Jermolaewa und betreut von Hannes Zebedin präsentierte das Institut für Bildende Kunst - Abteilung Experimentelle Gestaltung - der Kunstuniversität Linz subtile Installationen zum Thema Reisen. „Bei künstlerischen Projekten ist immer die Frage, wie weit kann man gehen oder was erlaubt oder gewünscht ist. Seitens Stern und Hafferl Verkehr sind keine Limits gesetzt worden, was selten passiert,“ betont Hannes Zebedin, Bildender Künstler, die gute Zusammenarbeit in der Planung und Realisierung der Kunstwerke.

Haltestelle Karl z’Neuhub: „Chaos pur“

Geleitet vonAli Janka und Tobias Urban (Geletin) zeigte das Institut für Bildende Kunst - Abteilung Bildhauerei und transmedialer Raum - ephemere Skulpturen und musikalische Interventionen an der Haltestelle Karl z´Neuhub. Chaos pur war das Motto dieser Haltestelle, die Tradition und Moderne an diesem Abend perfekt verbunden hat. „Die Kulturhauptstadt Salzkammergut 2024 ermöglicht neue Erfahrungen, die vorher undenkbar waren. Man sieht, wie Kultur sich bewegt, wie Kunst verbindet, und zwar die Tradition mit der Modernen, mit dem Neuen und damit wirklich ganz neue Denkräume aufmacht und auch neue Visionen ermöglicht. Man nimmt alles mit und es geht nichts verloren. Es verändert sich und transformiert sich nur und das hat man heute sehr, sehr schön gesehen.“ erzählt Elisabeth Schweeger, künstlerische Geschäftsführerin Kulturhauptstadt Salzkammergut 2024.

Ein besonderes Erlebnis, auch für die Mitwirkenden

Ein Musiker der extra angereisten, regionalen Musikkapellen kommentiert: „Ich bin jetzt seit ungefähr knapp 50 Jahren Musiker, aber sowas wie heute habe ich noch nie erlebt, nämlich gegeneinander, aber doch miteinander, das war absolut spannend.“ Die Kunstinstallationen können im Kulturhauptstadtjahr Salzkammergut 2024 und darüber hinaus besichtigt werden. Mit Kunstobjekten aus dem Energie AG-Jugendprojekt „Für die Welt, in der ich leben möchte“ werden ab Anfang Juli weitere sieben Haltestellen entlang der Traunseetram bespielt. Beim Hörtheater „Unterwegs“ kann man in der Traunseetram eine einzigartige künstlerische Erfahrung auf der Strecke von Gmunden nach Vorchdorf erleben.


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