Linzer Öffi-Beirat legt Grundstein für weitere Schritte beim Ausbau
LINZ. Im ÖPNV-Beirat der Linz AG Linien stellte Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) die nächsten Schritte zur Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs im Linzer Süden vor. Ziel ist es, rasch spürbare Verbesserungen im Alltag zu erreichen und gleichzeitig langfristige Ausbauprojekte seriös vorzubereiten.
„Für eine Verlängerung der Straßenbahnlinie 2 Richtung Pichling ist die Trasse seit Jahren freigehalten. Die Voraussetzungen für eine spätere Umsetzung sind damit gesichert“, so Prammer.
Entscheidend sei der richtige Zeitpunkt: Eine Inbetriebnahme der Verlängerung der Linie 2 ist insbesondere im Zusammenhang mit dem künftigen S-Bahn-Takt beziehungsweise der Regionalstadtbahn sinnvoll. Diese Zeitachse rund um 2033/2034 ist auch im Mobilitätskonzept Linzer Süden vorgesehen.
Öffi-Optimierungsprogramm für den Süden
Bürgermeister Prammer gab im ÖPNV-Beirat ein Öffi-Optimierungsprogramm für den Linzer Süden in Auftrag. Es soll bestehende und neue öffentliche Verkehrsverbindungen abgestimmt weiterentwickeln und die langfristige Perspektive der Verlängerung der Linie 2 mitberücksichtigen.
Außerdem wird der Bahnhof Pichling als zentraler Knotenpunkt gezielt in den Fokus genommen – abgestimmt auf das künftige Schienengesamtsystem und die Vorgaben des Örtlichen Entwicklungskonzepts (ÖEK). Auch die Entwicklung von Nahversorgerangeboten im Umfeld wird dabei mitgedacht.
„Unsere Linzer Öffi-Offensive ist ambitioniert, aber wir kommen Schritt für Schritt voran“, berichtet Mobilitätsreferent Vizebürgermeister Martin Hajart (VP) vom Beirat.
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