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Offensive für leistbares Wohnen in Gmunden vorgestellt

Mag. Lisa-Maria Laserer, 10.03.2026 11:07

GMUNDEN. Die Stadt Gmunden will die Schaffung von leistbarem Wohnraum vorantreiben. Baustadtrat Rüdiger Fritz präsentierte eine „Offensive für leistbares Wohnen in Gmunden“. Ziel ist es, jungen Familien künftig wieder bezahlbares Wohnen in der Stadt zu ermöglichen.

In der Fadingerstraße sollen rund 60 neue Sozialwohnungen entstehen. (Foto: FPÖ Gmunden)
In der Fadingerstraße sollen rund 60 neue Sozialwohnungen entstehen. (Foto: FPÖ Gmunden)

Fritz betont, dass die Schaffung von Wohnraum ein zentrales Thema sei, zu dem unter den Fraktionen grundsätzlich Einigkeit herrsche. Derzeit laufen mehrere Projekte, die in den kommenden Jahren realisiert werden sollen.

Geplante Bauprojekte für Sozialwohnungen

In der Fadingerstraße sollen auf Basis eines Architekturwettbewerbs rund 60 neue gemeindeeigene Sozialwohnungen errichtet werden. In der sogenannten „Oka-Siedlung“ sind in vier Bauetappen insgesamt 195 neue Wohnungen geplant, die bisherigen 90 Einheiten werden ersetzt. Der Baubeginn der ersten Etappe ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen.

Auch in der Herakhstraße soll leistbares Wohnen entstehen. Dort laufen derzeit städtebauliche Ideenfindungen. Das Projekt umfasst 180 Wohneinheiten in zentrumsnaher Lage, nahe dem neuen Kindergarten Marienbrücke. Auf den Gründen der evangelischen Kirche befindet sich ein weiteres Wohnbauvorhaben in der Planungsphase.

Politische Hindernisse und Chancen

„Für die Umsetzung dieser Vorhaben sind ein gemeinsamer politischer Wille und rasche Entscheidungen notwendig, woran es in Gmunden bedauerlicherweise des Öfteren mangelt“, sagt Fritz. So befinde sich der soziale Wohnbau in der Fadingerstraße seit eineinhalb Jahren in der Warteschleife.

Ein Projekt in der Miller von Aichholz Straße, bei dem ein Kindergarten mit sozialem Wohnbau kombiniert werden sollte, wurde von der Grün-Schwarzen Mehrheit verhindert. „Eine vergebene Chance, nicht nur Wohnraum, sondern auch eine Kinderbetreuungseinrichtung auf eigenem Grund zu schaffen, statt Steuergeld in ein sanierungsbedürftiges, denkmalgeschütztes Gebäude auf fremdem Grund zu investieren“, kritisiert Fritz.

Er betont, dass bei Umsetzung der geplanten Projekte ein großer Schritt zur Schaffung von leistbarem Wohnraum gelinge und junge Familien nicht mehr in Nachbarorte ausweichen müssten.


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