Frist für Hotelprojekt im Gmundner Seeviertel verlängert
GMUNDEN. Das geplante Hotelprojekt im Seeviertel bleibt weiterhin Thema in der Gmundner Stadtpolitik. Nachdem sich das Vorhaben zuletzt aufgrund veränderter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen verzögert hat, hat der Gemeinderat nun eine Fristverlängerung für weitere Gespräche mit der Errichtergesellschaft Soravia beschlossen.

Bereits Anfang März war bekannt geworden, dass Anpassungen an den bestehenden Vereinbarungen notwendig sind.
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Die Errichtergesellschaft Soravia ist dazu an die Stadtgemeinde Gmunden herangetreten, um einzelne Punkte der Verträge neu zu verhandeln. Im Stadtrat wurde daraufhin über alle Fraktionen hinweg beschlossen, in Gespräche einzutreten.
„Fokus klar auf Hotelprojekt“
„Der Fokus liegt dabei klar auf dem Hotelprojekt“, erklärt Bürgermeister Stefan Krapf (ÖVP). Einigkeit herrsche darüber, dass zusätzliche Nächtigungskapazitäten für Gmunden notwendig seien. Das geplante Hotel im Seeviertel soll dazu einen wichtigen Beitrag leisten.
Frist bis Ende Oktober verlängert
Im Gemeinderat wurde nun beschlossen, die Frist für diese Gespräche zu verlängern. Konkret betrifft dies Anpassungen im Raumordnungsgesetz sowie im Baurechtsvertrag. Die bisher geltende Frist bis Dienstag, 30. Juni wurde auf Samstag, 31. Oktober ausgedehnt.
Mit diesem Schritt will sich die Stadtgemeinde mehr Zeit verschaffen, um gemeinsam mit dem Projektpartner die Rahmenbedingungen zu klären und einen realistischen Zeitplan für die Umsetzung sowie die Inbetriebnahme des Hotels zu erarbeiten.
Der Beschluss wurde fraktionsübergreifend gefasst.


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