Kasberg-Übernahme: Verhandlungen über Zukunft gehen weiter
GRÜNAU IM ALMTAL. Bei der geplanten Übernahme der Almtal-Bergbahnen durch die OÖ Seilbahnholding gibt es unterschiedliche Einschätzungen zum Stand der Gespräche. Während die Fördergenossenschaft „Lebenswertes Almtal“ vor einem möglichen Scheitern warnt, widerspricht Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP) dieser Darstellung.

Die Fördergenossenschaft „Lebenswertes Almtal“ erklärt, die Gespräche über die Übernahme durch die Traunsee Touristik, eine Tochter der OÖ Seilbahnholding, stünden vor dem Abbruch. Als Grund nennt sie fehlende langfristige Zusagen für die Zukunft des Skigebiets.
Planungssicherheit gefordert
Die mit der Angelegenheit befassten Vorstände der Fördergenossenschaft „Lebenswertes Almtal“, Karl Drack und Michael Stadler, betonen: „Wir sind gerne bereit, unsereGesellschaftsanteile bzw. den Betrieb um einen symbolischen Kaufpreis in Höhe von 1,00Euro an das Land Oberösterreich abzutreten.“ Im Gegenzug fordert die Fördergenossenschaft eine vertragliche Absicherung für Investitionen, darunter eine moderne Vollbeschneiung sowie den Erhalt der Gruppenumlaufbahn beziehungsweise den Bau einer Ersatzbahn.
Damit solle der Betrieb zumindest bis 2040 ermöglicht werden. Gemeinsam mit den „Kasberg-Gönnern“ seien bereits rund 500.000 Euro in die Sicherung der kommenden Skisaisonen investiert worden.
Land hält dagegen
Landesrat Markus Achleitner weist die Darstellung eines unmittelbar drohenden Scheiterns zurück. „Die Darstellung, wonach die geplante Übernahme der Almtal-Bergbahnen durch die OÖ Seilbahnholding unmittelbar vor dem Scheitern stehe, entspricht nicht dem aktuellen Stand.Die Gespräche über die geplante Übernahme sind weit fortgeschritten und werden konstruktiv geführt. Ziel des Landes Oberösterreich ist weiterhin eine nachhaltige Lösung für den Kasberg und die Sicherung des Skibetriebs für Familien, Kinder und Vereine in der Region“, erklärt Achleitner.
Finalisierung
Damit bleibt die langfristige Zukunft des Kasbergs weiter Gegenstand der laufenden Verhandlungen. Laut der Fördergenossenschaft sei die Finalisierung der Verhandlungen am Freitag, 2. Oktober, geplant.








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