Drei Projekte in Gschwandt zeigen Zusammenhalt der Stadtregion Gmunden
GSCHWANDT. Die interkommunale Funsporthalle und die Ortskernentwicklung in Gschwandt sowie der Radstern Gmunden standen im Mittelpunkt einer Veranstaltung im Feuerwehrhaus Gschwandt.

Im Rahmen des Stadtregions-Impuls-Programms Oberösterreich 2026 wurde vorgestellt, wie die neun Gemeinden der Stadtregion Gmunden bei Infrastruktur und Gemeindeentwicklung zusammenarbeiten.
Drei Projekte – eine Idee
Die von der Gemeinde Gschwandt errichtete Funsporthalle wird von Kindern, Jugendlichen, Schulen und Vereinen aus den neun Gemeinden der Stadtregion genutzt. Durch die gemeinsame Nutzung soll der regionale Bedarf gedeckt werden, ohne vergleichbare Angebote in mehreren Gemeinden errichten zu müssen.
Bei der Ortskernentwicklung bündelt Gschwandt Nahversorgung, Gastronomie, Wohnen und Begegnungsmöglichkeiten im Zentrum. Ein zentral gelegener Leerstand wird dafür schrittweise umgestaltet. Teil des Vorhabens ist die multifunktionale Nutzung des Gemeindezentrums, das Raum für unterschiedliche Angebote bietet.
Gemeinsame Finanzierung einer Radverbindung
Ein weiteres Beispiel ist der Radstern Gmunden. Bei der Sanierung der Nordumfahrungsbrücke wurde gemeinsam mit dem Land Oberösterreich und den Gemeinden der Stadtregion eine Radverbindung ermöglicht. Für Gschwandt und Ohlsdorf allein wäre diese laut Projektvorstellung nur schwer finanzierbar gewesen.
Die Verbindung gehört heute zum Radstern-Netz. Eine einheitliche Beschilderung kennzeichnet die Radrouten der neun Gemeinden als zusammenhängendes regionales Netz.
Gemeinsame Nutzung
„Regional denken. Vor Ort gestalten. Gemeinsam nutzen. Genau darum geht es: Gschwandt übernimmt Verantwortung für die eigene Entwicklung und weiß gleichzeitig, dass viele Herausforderungen gemeinsam mit den Gemeinden der Stadtregion Gmunden besser gelöst werden können“, so Bürgermeister Fritz Steindl (ÖVP).
„Die drei Projekte zeigen auf unterschiedliche Weise, wie aus stadtregionaler Zusammenarbeit konkrete Lösungen entstehen können – durch gemeinsame Nutzung, gemeinsame Entwicklung und gemeinsame Finanzierung“, sagte Regionalmanager Christian Söser.
Besichtigungen vor Ort
Neben den Projektvorstellungen standen Besichtigungen der Funsporthalle, des Bewegungsbands, des neuen Kindergartens, des Gemeindezentrums und des neuen SPAR-Marktes auf dem Programm. Dabei wurde auch die Nutzung des Gemeindezentrums für verschiedene Angebote und Begegnungen erläutert.
Das Stadtregions-Impuls-Programm Oberösterreich 2026 ist eine Initiative des Regionalmanagements Oberösterreich. Es wird aus Mitteln der Abteilung Raumordnung des Landes Oberösterreich unterstützt.








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