Radverkehr und Verkehrsberuhigung in Altmünster im Fokus
ALTMÜNSTER. Welche Möglichkeiten haben Gemeinden, den Radverkehr durch Tempo 30 und andere Verkehrsberuhigungsmaßnahmen sicherer zu machen? Diese Frage stand beim Regionaltreffen der FahrRad Beratung OÖ in Altmünster im Mittelpunkt.

Markus Frewein und Jürgen Sorger vom Verkehrsplanungsbüro verkehrplus ZT GmbH stellten beim Rad-Regionaltreffen Umsetzungsstrategien für sicheren Radverkehr vor. Dazu zeigten sie Beispiele aus ihrer fachlichen Begleitung oberösterreichischer Gemeinden.
Begegnungszone und Nachhaltigkeitsprojekte
Die gastgebende Marktgemeinde Altmünster präsentierte ihre neu gestaltete Begegnungszone. Außerdem stellte sie Projekte der neu eingerichteten Stabstelle Nachhaltigkeit vor, darunter den Umweltkalender und den Fahrradtag im Juli.
Bürgermeister Martin Pelzer (ÖVP) betonte die Bedeutung des Erfahrungsaustauschs: „Die Förderung des Radverkehrs liegt uns als Gemeinde besonders am Herzen und begleitet uns langfristig.“
Gemeinsame Radausfahrt
Bei einer gemeinsamen Radausfahrt besichtigten die Teilnehmer die Radinfrastruktur in Altmünster. Die Strecke führte durch die neu gestaltete Begegnungszone und über den Radweg entlang der Esplanade. Beim anschließenden Abendessen wurde der Austausch fortgesetzt.
„Gemeinden sind wichtige Motoren für eine zukunftsfähige Alltagsmobilität. Gerade in Zeiten knapper Budgets braucht es Kreativität, Zusammenarbeit und Mut, um Radprojekte umzusetzen. Mit dem Regionaltreffen schaffen wir die Möglichkeit für Austausch und Inspiration“, betonte Robert Stögner vom Klimabündnis OÖ.
Die FahrRad Beratung ist ein Programm des Landes Oberösterreich und des Klimabündnis Oberösterreich zur Förderung des Alltagsradverkehrs in Gemeinden und Betrieben.








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