Gemeinden vernetzen sich in Altmünster für mehr Klimaschutz
ALTMÜNSTER. Vertreter von elf oberösterreichischen Gemeinden aus dem Programm „Paris, wir kommen“ trafen sich zum Vernetzungstreffen in Altmünster am Traunsee. Das vom Land OÖ unterstützte und vom Klimabündnis Oberösterreich umgesetzte Programm umfasst mittlerweile über 20 oberösterreichische Gemeinden.

Im Mittelpunkt des Vormittags stand der Austausch über gute Beispiele aus der Praxis. Die Teilnehmenden diskutierten Erfahrungen und Lösungsansätze aus den Bereichen Energie, Mobilität, Klimaschutz und Klimawandelanpassung.
„Viele Gemeinden stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Wenn sie voneinander lernen, müssen sie das Rad nicht jedes Mal neu erfinden, und gute Ideen verbreiten sich schneller“, so Richard Schachinger vom Klimabündnis OÖ.
Stabstelle Nachhaltigkeit
Am Nachmittag stellte sich die Gastgebergemeinde Altmünster als Pionierstadt mit ihrem neuen Team der Stabsstelle Nachhaltigkeit vor. Bei einem Rundgang durch den Ort konnten die Gäste umgesetzte Projekte direkt vor Ort besichtigen und sich mit den Verantwortlichen austauschen. „Der Austausch mit den anderen Gemeinden ist für uns sehr wertvoll. Zu sehen, wie ähnliche Herausforderungen angegangen werden, gibt uns neue Ideen und bestärkt uns auf unserem Weg als Pionierstadt“, sagt Alexander Strobl von der Marktgemeinde Altmünster.
Für das kommende Jahr arbeitet das Klimabündnis OÖ an einem digitalen Tool, um die Erstellung von kommunalen Klimastrategien zu erleichtern und zu beschleunigen. Interessierte Gemeinden können sich außerdem melden, um ins Programm „Paris, wir kommen!“ aufgenommen zu werden.








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