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GOSAU. Pensionierter Lehrer nahm die Geschichte seiner Heimat unter die Lupe und brachte eine Chronik über das Gosautal heraus. 

Paul Gamsjäger aus Gosau schrieb eine Chronik über seine Heimat. Foto: Thomas Leitner
Paul Gamsjäger aus Gosau schrieb eine Chronik über seine Heimat. Foto: Thomas Leitner

Der gebürtige Gosauer Paul „Jaeg“ Gamsjäger ist schon seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Maler, Musiker und Schriftsteller. Diese Art der Freizeitbeschäftigung dürfte dem pensionierten Lehrer wohl sein Vater in die Wiege gelegt haben. „Bereits mein Vater hat schon Gedichte geschrieben, komponiert und einfache Kunst gemalt, die er dann bei Festen vorgetragen und gezeigt hat“, weiß Paul Gamsjäger noch ganz genau. „Ich habe immer schon alte Fotos gesammelt, einen Heimatverein und auch eine Musikschule in Gosau gegründet. Dabei wurde mein Interesse immer größer und ich begann Nachforschungen in den Landesarchiven in Oberösterreich und Salzburg anzustellen. Das Ergebnis ist nun eine Chronik über das Gosautal“, erzählt Gamsjäger.

Gosauer Heimat-Chronik

Das über 200 Seiten dicke Büchlein befasst sich dabei mit der Entstehungsgeschichte des Gosautales. Von dem Tag wo Gosau noch zu Salzburg gehörte und der damalige Erzbischof Eberhard II forderte, das Tal zu besiedeln und für Steuerabgaben nutzbar zu machen. Noch im selben Jahr haben dreizehn Landwirte mit Brandrohdungen begonnen, um Bauernhöfe und Felder errichten zu können. Rund 800 Jahre später zählt die Gemeinde im Salzkammergut nun zu den beliebtesten Wintersportorten. Die ersten Lifte sind übrigens in den 60er-Jahren entstanden und wurden bis heute zu einem perfekten Familien­skigebiet ausgebaut. Die Chronik gibts direkt bei Paul Gamsjäger und auch unter www.jaeg.at.


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