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Trotz des auch heuer verspäteten Winterbeginns laufen in Gosau die Vorbereitungen für eine schon traditionelle Skisport-Veranstaltung zum Jahreswechsel. Der Zwieselalm-Aufstieg, ein Tourenskibewerb für Jedermann und Jederfrau über rund 750 Höhenmeter, findet am Mittwoch, 30. Dezember, bereits zum achten Mal statt.

Beim Zwieselalm-Aufstieg siegt nicht der/die Schnellste, sondern wer dem Mittelwert aller Teilnehmer am nächsten kommt. Foto: Werbegams

Dass das Tourengehen boomt wie keine andere Sportart, wissen die Veranstalter auch aus eigener Erfahrung. Jeder der Sektion Ausdauersport des ASKÖ Raiffeisen Gosau ist auch selbst auf Tourenskiern unterwegs, wie Sektionsleiter Karl Posch erklärt: „Jedes unserer Mitglieder kann sichs aussuchen: selber mitgehen oder Hilfseinsatz als Streckenposten.“

Berühmt berüchtigt ist beim Zwieselalm-Aufstieg vor allem die Passage über das steile Kanonenrohr kurz vor dem Ziel bei der Sonnenalm. Dort wartet auf alle Teilnehmer und Helfer am Berg dann aber eine Riesenportion Kasspatzen, jeder kann aus der Pfanne nachfassen so viel er will. Diese alpine Besonderheit wurde vor Jahren für die Veranstaltung eingeführt und ist – so ist zu vermuten – einer der Hauptgründe für die alljährlich 120 Teilnehmer, die Plackerei in Kauf zu nehmen. Genau 120 sind“s wegen des beschränkten Platzangebotes, die Startplätze sind daher sehr begehrt.

Beim Zwieselalm-Aufstieg gibt“s keine Klassen oder Wertungen. Allerdings wird für eine Endwertung auf Mittelwert für alle Teilnehmer die Zeit gemessen. Für diejenigen, die am nächsten an der Mittelzeit zwischen schnellster und letzter Zeit liegen, stehen tolle Sachpreise bereit: Sportartikel im Wert von 2.000 Euro warten auf neue Besitzer.

Die Anmeldung zum Zwieselalm-Aufstieg ist bereits offen. Ralph Egger vom ASKÖ Raiffeisen Gosau nimmt unter der E-Mailadresse zwieselalmaufstieg@gmail.com die Daten der Teilnehmer entgegen, die Teilnahmegebühr von 18 Euro wird vor Ort eingehoben. Die Anmeldung ist bis zum 28. Dezember möglich.


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