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GOSAU/SKYBURY. Während sich viele Mountainbiker schon in der Saisonpause befinden, flog Lukas Islitzer nach Australien zur Crocodile Trophy - einem der härtesten Etappenrennen der Welt. Der Gosauer feierte dabei auf der längsten Etappe einen grandiosen Sieg.

Lukas Islitzer - hier bei der "Salzkammergut Trophy" - hält bei der "Crocodile Trophy" in Australien mit den Besten mit. Foto: Martin Bihounek

In neun Tagen mussten die Fahrer 741 Kilometer und 15.750 Höhenmeter bewältigen. Tiefer Sand, viel Staub, gefährliche Tiere und Temperaturen um 45 Grad sind die Markenzeichen der Crocodile Trophy, bei der großen Streeckenteile im nördlichen „Outback“ Australiens zu befahren sind. Auf der siebenten und mit 127 Kilometer längsten Etappe von Irvinebank nach Skybury schlug die Stunde des Gosauers. Der für das Rocky Mountain Team startende Islitzer setzte sich nach knapp vier Stunden im Zielsprint den Gesamtführenden und Marathon Weltcup-Seriensieger Urs Huber aus der Schweiz um 0,8 Sekunden durch. „Ein Traum ist Wirklichkeit geworden. Ich bin schon bisher über meinen Erwartungen gefahren, aber der heutige Siege ist großartig“, so Islitzer im Ziel. Etappen-Dritter wurde der Tscheche Ondrej Fojtik, immerhin zweifacher „Crocodile Trophy“-Champion.

Im Ziel nach neun Etappen Gesamt-Fünfter

Mit den Plätzen 6 und 8 in den abschließenden beiden Etappen landete Islitzer als bester Österreicher im Endklassement auf den fünften Gesamtrang. Im Vorjahr war das Rennen in die UCI World Series aufgenommen worden. „Das wird sicher das härteste Rennen das ich jemals bestritten habe. Durch die UCI-Aufnahme wird ein Platz unter den ersten Zehn sehr schwer werden“, hatte Islitzer noch vor dem Abflug nach Australien gemeint. Denn durch die Aufwertung starteten viele starke Fahrer in Australien, weil mehr Preisgeld und vor allem wichtige Punkte für die Weltrangliste zu holen waren.


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