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Mountainbiker Lukas Islitzer siegte bei den World Games über die Langdistanz

Hans Promberger, 14.09.2017 16:27

GOSAU/SAALBACH. 80 Stunden und 3700 Höhenmeter galt es bei der Langdistanz der „World Games of Mountainbiking“ in Saalbach für die Athleten zu bewältigen. Lukas Islitzer aus Gosau distanzierte seine Verfolger auf beeindruckende Weise.

Lukas Islitzer gewann die 80 Kilometer-Distanz bei den World Games. Foto: Islitzer
Lukas Islitzer gewann die 80 Kilometer-Distanz bei den World Games. Foto: Islitzer

Bei den „World Games“ in Saalbach standen vier verschiedene Distanzen (31, 42, 58 und 80 Kilometer) zur Auswahl. Das Spezielle: Alle Fahrer starteten gleichzeitig und konnten sich während des Rennens entscheiden, welche Streckenlänge sie bewältigen wollten. Die Folge war ein extrem hohes Tempo nach dem Startschuss, weil die Kurzstrecken-Fahrer sofort auf Angriff fuhren.

Von Anfang an der Spitze

Für Lukas Islitzer war von Anfang an klar, dass er die Langstrecke in Angriff nehmen würde. Der Gosauer konnte das Tempo trotzdem mitgehen und sich sogar am Ende des ersten Berges sogar etwas von seinen Kontrahenten absetzen. In der Abfahrt schaffte es dann der Zweitplatzierte aufzuschließen. Zusammen ging es in den zweiten Anstieg, der über 1200 Höhenmeter am Stück hatte. Im steilen Anstieg zum Schattberg konnte sich dann Islitzer aber wieder absetzen.

Nach 4,5 Stunden im Ziel

Nachdem der hartnäckigste Verfolger Richtung Ziel abgebogen war und die 42 Kilometer-Strecke gewann, konnte Islitzer mit einem größeren Vorsprung in den härtesten Anstieg mit 700 Höhenmeter und einer durchschnittlichen, extrem steilen Steigung von 21 bis 24 Prozent gehen. Der Gosauer fuhr dabei einen Vorsprung von über vier Minuten heraus, konnte die letzten 800 Höhenmeter etwas vorsichtiger angehen und brauchte in den Abfahrten nichts mehr riskieren. Nach vier Stunden und 26 Minuten überquerte Islitzer als Sieger die Ziellinie. Der Finne Toni Tähti kam ihm mit über sechs Minuten Rückstand am nächsten.

„Sehr schön mal wieder ein Rennen gewonnen zu haben. Saalbach ist ein extrem hartes Rennen. Bis zum Schluss kann man sich nie sicher sein, ob man es ins Ziel bringt. Aber ich bin sehr happy, dass ich mein hohes Anfangstempo durchziehen konnte“, so das Gosauer Mountainbike-Ass beim Siegerinterview.


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