Präsentation von Sanierungsplänen eines Kulturjuwels
GREIN. Kulturschaffende der Donaustadt waren am 4. Oktober zu einer Informationsveranstaltung mit Kultur-Stadtrat Lothar Pühringer (VP) und Bürgermeister Rainer Barth eingeladen, um sich von den Sanierungsplänen des Stadttheaters ein Bild zu machen sowie ihre Meinungen darzulegen.

Pühringer ging dabei auch auf Einwände von Nachbarn, die ihre Kritik an den Sanierungsplänen des Theaters jüngst kundgetan hatten, ein. „Die Einwände der Nachbarn sind berechtigt, aber nicht so gravierend, dass sie den Umbauplänen des Stadttheaters entgegenstehen können. Die Ausmaße des Zubaues, den es betrifft, wurden in Absprache mit den Behörden auf ein Minimum reduziert.
Barrierefrei ins Theater
Der vorliegende Entwurf versucht, verschiedenen Interessen gerecht zu werden. Ich lade alle Betroffenen, Chor, Theatergruppe, Kulturverein ein, Anregungen und Bedürfnisse zu deponieren.“ Bürgermeister Rainer Barth: „Was im Haus renoviert wird, darüber gibt es keine Diskussionen. Die hier vorgestellte Planung des Anbaues, die zehn Prozent der Fläche ausmacht, hat sich nach enger Zusammenarbeit und eingehender Prüfung durch das Bundesdenkmalamt, durch den Ortsplaner und den Architekten als beste Lösung herausgestellt.“ Christian Geirhofer (Greiner Dilettanten) sprach im Anschluss an die Präsentation von einem „extrem gut durchdachten Konzept“. An einer Lösung, ins Tourismusbüro barrierefrei zu gelangen, wird noch getüftelt.
Sanierung im Kostenrahmen von vier Millionen Euro
Der geplante Zubau in der Rathausgasse wird an das Gebäude anschließen. Darin befinden sich ein Lift, ein Stiegenaufgang und ein Entree mit Platz für Garderobe, Toilette, Abendkasse und Getränkeausschank. Die umfangreiche Sanierung des Stadttheaters in Grein mit einem Kostenrahmen von vier Millionen Euro steht bevor. „Die gesamte Summe wird vom Land Oberösterreich übernommen und wir werden sorgfältig darauf achten, dass dieser Finanzrahmen nicht überschritten wird“, sagt Pühringer. Stadtrat und Kulturausschuss haben dem Projekt bereits zugestimmt. Am 8. November soll es auch im Gemeinderat auf Schiene gebracht werden.


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