"Der Fall Gruber": Warum Johann Gruber mit dem Leben bezahlte
GRIESKIRCHEN. Die mitreißende und tragische Geschichte des Johann Gruber wird im Theaterstück „Der Fall Gruber“ in der Pfarrkirche Grieskirchen auf die Bühne gebracht.

Der 1889 in Grieskirchen geborene Johann Gruber war Pädagoge, Priester, Gegner des Nationalsozialismus, KZ-Häftling und Märtyrer. Am Ende bezahlte er seinen Einsatz für die Mitmenschen mit dem Leben. 1938 wird er wegen seiner ablehnenden Haltung zum Nationalsozialismus und angeblicher unsittlicher Annäherung an geistig behinderte, blinde Mädchen inhaftiert und kommt nach einem Schauprozess in die Strafanstalt Garsten. 1940 im KZ Gusen baut er sich ein geheimes Hilfswerk zugunsten seiner Kameraden auf. Nach Auffliegen der Hilfsaktion wird er tagelang gefoltert und stirbt am Karfreitag, 7. April 1944, an den Folgen des Martyriums. 2016 erfolgte seine vollständige juristische Rehabilitation. Das Theaterstück stammt aus der Feder von Thomas Baum. In der Titelrolle spielt der Regisseur des Stücks Franz Froschauer.


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