Junge Künstler wollen für einen Perspektivenwechsel sorgen
PEUERBACH. Eléna Kreuzmayr, Emil Klostermann, Lea Haslmaier, Mary Mayrhofer und Valentin Kainzbauer präsentieren ihr erste gemeinsame Ausstellung. Bei dieser ermöglichen die fünf Künstler mit ihren Werken im Melodium des Kulturvereins Peuerbach, in unterschiedliche Welten einzutauchen und den Blick durch die Augen der Jugend.

Die jungen Künstler sprechen mit ihren Arbeiten Probleme der aktuellen Zeit an. Die Ausstellung ist von einer großen Themenvielfalt gezeichnet und bietet in ihrer Ganzheit viele Momentaufnahmen.
Inneres nach außen tragen
Mary Mayrhofer befasst sich durch die Kunst viel mit ihrem Inneren, wie die 20-Jährige erzählt. „Ich versuche, meine Gedanken und Gefühle so nach außen zu tragen“, sagt die junge Künstlerin. Obwohl sie immer wieder gerne neue Materialien und Techniken ausprobiere, habe sie sich hauptsächlich in dem Medium der Collage und der Stilrichtung Dadaismus wiedergefunden. „Daran liebe ich vor allem die Freiheit, alles auseinanderzunehmen und zusammenzufügen und das Zerstören aller Normen und Konventionen“, erklärt Mayrhofer.
Probleme aufzeigen
Hauptorganisator der Ausstellung Emil Klostermann (19) möchte mit seinen Werken hingegen auf Probleme aufmerksam machen. Dabei schreckt er nicht davor zurück, Grenzen auszutesten und kontroverse Thematiken aufzugreifen. Damit wolle er Diskussionen anregen, betont Emil Klostermann.
Erlebnisse als Grafiken
Valentin Kainzbauer hat über die letzten Jahre hinweg einige lokale Ausstellungen mitgestaltet, sowie bei Multimedial-Projekten des Landesmusikschulwerks mitgewirkt. Seine Herangehensweise beschreibt der Künstler so: „Generell gehe ich von spontanen Ideen oder Erlebtem aus und wandle es in Grafiken um“, sagt der 19-jährige Valentin Kainzbauer.
Begeisterung für digitale Kunst
Bei Eléna Kreuzmayr kristallisierte sich in den letzten Jahren vor allem eine Begeisterung für digitale Kunst heraus, „aber ich beschäftige mich ebenso gerne mit traditionellen Medien“, hält sie fest. Ihre Werke handeln meist von Charakteren oder von Themen, die sie grafisch interessant finde, erzählt die erst 18-jährige Eléna Kreuzmayr.
Fotografie als Kunst
Lea Haslmaier besucht seit fast fünf Jahren die HBLA für künstlerische Gestaltung in Linz. Diese Schule habe sie besonders darin geprägt, ihre Kreativität auch in ihrem zukünftigen Beruf ausleben zu wollen. „Wichtig war hierbei für mich der Fotografie-Unterricht, der mich für dieses Medium begeistern konnte“, gibt Lea Haslmaier einen Einblick. Sie fotografiert sowohl analog als auch digital. Ihre Fotos sind eine Dokumentation über ihre Freunde, Familie, ihr Leben und ihre Eindrücke, die sie gerne mit jedem teile, der sie sehen möchte.
- Donnerstag, 30. Juni, 19.30 Uhr
- Freitag, 1. Juli, 18 – 20 Uhr
- Samstag, 2. Juli, 18 – 20 Uhr
- Sonntag, 10. Juli, 15 – 18 Uhr
- Sonntag, 17. Juli, 15 – 18 Uhr


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