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GRIESKIRCHEN. Zur Stärkung des regionalen Bewusstseins, der Verbesserung der Lebensqualität und der entscheidenden Mitentwicklung der Region durch zielgerichtete Projektarbeit, steht der Leader-Region Mostlandl-Hausruck bis 2020 ein Fördervolumen von 2,7 Millionen Euro zur Verfügung.

Schulausflug mit Heuberger rund um 1950. Foto: Regionalbildarchiv
  1 / 2   Schulausflug mit Heuberger rund um 1950. Foto: Regionalbildarchiv

Derzeit sind acht Projekte genehmigt und in Umsetzung, darunter etwa die Hausruck Chorakademie mit Projektleiter Walter Krenn aus Aistersheim und das Filmprojekt „Zeitreise Heldinnen“ der Haagerin Ursula Zapletal. Das bedeutet eine Mittelausschöpfung von derzeit rund 17 Prozent. Die letztendlich dem Auswahlgremium vorgelegten Projekte sind längst keine Ideen mehr, sondern bestens ausgearbeitet und zur Umsetzung bereit. Tatkräftige Unterstützung von der Idee bis zur Einreichung erhält man im Leader-Büro, Roßmarkt 25, in Grieskirchen. Ideen sind dabei immer willkommen.

Bildarchiv im Aufbau

Ein genehmigtes Projekt, das sich gerade am Anfang seiner Umsetzungsphase befindet, ist der Aufbau eines „Regionalbildarchivs“. „Unser Ziel ist regionales Bildgut zu bewahren, es zu digitalisieren und der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen“, erklärt Thomas Scheuringer vom Verein Kultur & Kunst Neukirchen am Walde/Eschenau. Ausschlaggebend für das Leader-Projekt war die Betriebsauflösung der Firma Foto Humer in Waizenkirchen und der Ankauf des Bildnachlasses der über drei Generationen zurückreichenden Fotografenfamilie. Der Bestand beinhaltet rund 150.000 Mittelformatnegative und rund 100.000 Kleinbildnegative von örtlichen Veranstaltungen aber auch privater Auftraggeber.

Bis zu 15 Ehrenamtliche am Werk

In Kooperation mit den Vereinen Heimat- und Kulturwerk Waizenkirchen sowie dem Chalwenheim & Novum Forum (Neumarkt und Kallham) werden die Aufnahmen fachgerecht im Original archiviert und digitalisiert. Darüber hinaus werden laufend auch weitere Dokumente und Filme aus Schmalfilmmaterial von Privatpersonen zur Archivierung angeboten, welche ebenfalls für das Regionalbildarchiv berücksichtigt werden sollen. Die Digitalisierungsarbeiten werden von bis zu 15 ehrenamtlichen Mitarbeitern durchgeführt.

Tourismuskooperation

Noch auf die endgültige Genehmigung vom Land wartet das Projekt der ARGE Natternbach, Peuerbach und St. Agatha. Die Kooperation hat die Vernetzung der Tourismusverbände im Norden des Bezirkes zum Ziel. Die Angebote für Besucher sollen gebündelt und gemeinsam beworben werden, gerade auch im Hinblick auf die Landesausstellung 2022. Ein externer Berater ist für fachliche Inputs von neutraler Seite zuständig.


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