Mehr tödliche Radunfälle auf Grieskirchens Straßen
BEZIRK GRIESKIRCHEN/EFERDING. Sieben Menschen starben im vergangenen Jahr im Bezirk Grieskirchen bei Verkehrsunfällen. Im Nachbarbezirk Eferding kamen zwei Verkehrsteilnehmer ums Leben. Auffällig: Besonders viele Radfahrer waren in die tödlichen Unfälle verwickelt.

Während die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zu 2016 in Eferding von vier auf zwei sank, stieg die Zahl in Grieskirchen von drei auf sieben Verkehrstote an. Diese starke Steigerung erklärt sich Gerhard Groißhammer, Verkehrsreferent der Polizeidienststelle Eferding/Grieskirchen, mit der Tatsache, dass es im vergangenen Jahr mehr tödliche Radfahrunfälle gab. Alleine im Bezirk Grieskirchen kamen vier Radfahrer ums Leben. Es sei laut dem Verkehrsreferent auch auffällig, dass einige der tödlichen Verkehrsunfälle entstanden, weil Auto- und Motorradfahrer aus unerklärlichen Gründen von der Fahrbahn abkamen. „Wir hätten in diesen Fällen keine Maßnahmen setzen können, um die Unfälle zu verhindern“, meint Groißhammer. Für den Polizisten stehen vier wesentliche Aspekte, die zu Unfällen führen, im Vordergrund: Ablenkung, erhöhte Geschwindigkeit, zu wenig Abstand und Vorrangverletzungen. Die Polizeidienststelle Grieskirchen/Eferding setzte 2017 bereits mehr Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit. „Das werden wir auch so fortsetzen und die eine oder andere Schwerpunktkontrolle dazunehmen“, so Groißhammer.


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