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GRIESKIRCHEN. Aufgrund von Einsprüchen von Anrainern hat sich der Baustart für das geplante „Haus der Musik“ verzögert. Nun soll 2019 der Spatenstich für das Projekt gesetzt werden. Ein Lärmgutachtn soll den Bau auf Schiene bringen.

Aus dem Gebäude der Landesmusikschule soll ab 2019 das „Haus der Musik“ werden, das zusätzlich das neue Problelokal für die Stadtkapelle beinhaltet.

Mit einem Budget von 1,92 Millionen Euro inklusive Mehrwertssteuer soll im kommenden Jahr das Großprojekt „Haus der Musik“ umgesetzt werden. Eigentlich wollte man schon Ende vergangenen Jahres beginnen, jedoch verzögerten Einsprüche von Nachbarn bezüglich des Lärmpegels aus dem geplanten Haus der Musik die Bauarbeiten.

Das Gebäude soll künftig die Landesmusikschule, ein neues Musikerheim der Stadtkapelle sowie einen Proberaum für den Männergesangsverein beinhalten. Ein Lärmgutachter wird Musikschüler und -lehrer nun auf ihre Lautstärke beim Musizieren überprüfen und soll den Bau durchführbar machen. Die Finanzierung sei laut Bürgermeisterin Maria Pachner bereits vom Land genehmigt. Die Förderquote betrage für die Landesmusikschule 20 Prozent, für das Haus der Stadtkapelle 50 Prozent.

Der zweite Teil der Finanzierung, der die Musikschule betrifft, soll am 2. Oktober im Gemeinderat beschlossen werden. Mit ursprünglich geplanten 3.4 Millionen Euro sprengte das Projekt den finanziellen Rahmen. Eine Passage durch das Gebäude auf dem Roßmarkt, ein neuer Lift, neue Heizung oder Kastenstockfenster wie vom Denkmalamt gewünscht werden nicht realisiert.


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