Rätselhaftes Fischsterben im Steegener Erleinsbach
STEEGEN. Hunderte tote Fische treiben an der Oberfläche des Erleinsbaches in der Gemeinde Steegen. Nicht zum ersten Mal soll es in diesem Gebiet zu einem rätselhaften Fischsterben gekommen sein.

Die toten Fische sind Erwin Lackenberger von den Grünen Peuerbach beim Spazierengehen aufgefallen. Bei Gesprächen mit Anrainern wurde erklärt, dass dies nicht zum ersten Mal vorkäme, sondern diese tote Fische ein bis zwei Mal im Jahr zu beobachten seien. Die Vorfälle seien auch nicht zum ersten Mal zur Anzeige gebracht worden.
Gülle als mögliche Ursache
Warum die Fische starben, ist unklar. Als eine mögliche Ursache wird der Eintritt von Gülle gehandelt. „Es ist aus unserer Sicht mehr als fraglich, ob etwas Gülle ein solches Fischsterben auslösen kann. Dies müsste einfach genau untersucht werden“, erklärt Christian Leitner von den Grünen Peuerbach. Bei der zuständigen Behörde, der Bezirkshauptmannschaft Grieskirchen, hat man bereits die Ermittlungen im Fall aufgenommen. „Wir versuchen gerade zu recherchieren, ob es Gülle war oder ein anderer Grund zum Tod der Fische führte“, erklärt Bezirkshauptmann Christoph Schweitzer.
Vorfälle aufklären
Steegens Bürgermeister Herbert Lehner (ÖVP) will den Fall möglichst schnell aufklären, denn solche Vorfälle seien „nicht zu dulden“.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden