Klima-Demonstranten wieder auf der Straße
GRIESKIRCHEN. Die Corona-Krise hatte viele Themen des Alltags in den Schatten gestellt. So auch den Klimaschutz. Um zu verhindern, dass die Krise zum Anlass genommen wird um das Klima hinten an zu stellen, gingen die Jugendlichen der „Fridays for future“-Bewegung erstmals wieder auf die Strasse und machten auf dem Grieskirchner Kirchenplatz auf die Wichtigkeit des Klimaschutzes aufmerksam.

Hinter „Fridays for future“ steht eine internationale Klimagerechtigkeits-Bewegung, die überparteilich, friedlich, generationenumspannend, autonom und dezentral organisiert, handelt. Eine eigene Gruppe in Grieskirchen macht lokal immer wieder mit Aktionen auf den Klimaschutz aufmerksam und beteiligte sich auch bei der internationalen Aktion ein Schildermeer für den Klimaschutz zu organisieren.
Erstmals wieder auf der Straße
Nach einigen Klimaaktionen, die online stattgefunden haben, ist es das erste Mal, dass die Bewegung wieder auf die Straße geht. „Es ist vor allem jetzt wichtig, wohin die öffentlichen Gelder fließen. Wir fordern den Corona-Klima-Deal, das heißt: Umbau statt Wiederaufbau für ein klimafreundliches Österreich“, erklärt die Grieskirchner Fridays for future-Organisatorin Hannah Aigner. Fotos von der Aktion werden an den Bundeskanzler geschickt um so mehr Aufmerksamkeit zu erreichen. „Durch die Covid-19-Pandemie wurde gezeigt wie schnell und entschlossen wir handeln können, dieses Handeln brauchen wir auch für die Klimakrise“, ist Aigner überzeugt.
Sicherheitsmaßnahmen eingehalten
Die geltenden Corona-Sicherheitsmaßnahmen wurden bei der Aktion natürlich eingehalten, so Aigner: „Wir haben mit Klebeband 1,5 Meter Abstände auf den Boden geklebt, außerdem musste ein Nasen-Mund-Schutz getragen werden“.


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