Sabine Zankl: „Ich will einen Beitrag für die Gesellschaft leisten“
KALLHAM. 600.000 Oberösterreicher sind in Sportvereinen, Musikkapellen, Gemeinden, Feuerwehren oder Organisationen wie dem Roten Kreuz aktiv. Eine von ihnen ist die Kallhamerin Sabine Zankl. Am Tag der Freiwilligkeit fordert das OÖ. Rote Kreuz erneut, Stellenwert und gesellschaftliche Wertschätzung für freiwilliges Engagement weiter zu stärken.

Einmal die Woche engagiert sich Sabine Zankl, Mutter von zwei Kindern, im Rettungsdienst in der Rotkreuz-Ortsstelle Grieskirchen. „Mit meinem Engagement will ich einen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten“, sagt die 57-jährige Kallhamerin, die im Alter von 38 Jahren ihre Ausbildung zur Rettungssanitäterin startete. „Eigentlich spielte ich schon viele Jahre vorher mit dem Gedanken, mich im Roten Kreuz zu engagieren. Als es die private Situation erlaubte, entschloss ich mich zu diesem Schritt. Bei einem Erste-Hilfe-Kurs in der Firma lud mich der Lehrbeauftragte zu einem Schnupperdienst ein.“ Seither hat Sabine viel erlebt.
Engagement macht Sinn
„Mein Engagement macht Sinn. Ich lerne Menschen kennen, knüpfe Freundschaften und profitiere davon auf allen Ebenen.“ Vier von zehn Oberösterreichern engagieren sich freiwillig. Sie finden Sinn und Spaß in ihrem Leben, sammeln Erfahrungen und fühlen sich als wertvoller Teil einer lebendigen Zivilgesellschaft. Etliche bereits gewohnte Leistungen bzw. Angebote wären ohne freiwilliges Engagement nicht verfügbar. Das OÖ. Rote Kreuz ist mit mehr als 22.000 freiwilligen Mitarbeitern die größte humanitäre Freiwilligenorganisation im Bundesland.


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