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WALLERN. Nur 50 Meter von einem Haus entfernt machte Jäger Gerhard Schick in Wallern eine grausame Entdeckung: Eine tragende Rehgeiß lag tot in der Wiese, ihr Bauch war aufgerissen. Die starke Vermutung: Es war ein Wolf.

In Pötting und in Bad Schallerbach wurde ein Wolf gesichtet, in Wallern soll er ein Reh gerissen haben. (Foto: AB Photography/stock.adobe.com)

Natürlich könne er es nicht mit Sicherheit sagen ob es tatsächlich ein Wolf war, jedoch würden alle Indizien dafür sprechen, meint Gerhard Schick. Er hat das Gebiet auf dem er das Reh fand als Jäger gepachtet hat. „Ich habe so etwas noch nie gesehen bei uns“, sagt Schick. Auf einer Fläche von cirka 15 Quadratmeter sei alles niedergewälzt gewesen, schildert der Jäger und meint: „Dass es ein größeres Tier gewesen sein muss, war mir sofort klar. Ich kann mir nichts anderes vorstellen als einen Wolf“. Zudem hätte er eindeutige Trittsiegel, also Pfotenspuren, erkannt und auch seine Jägerkollegen verdächtigen einen Wolf hinter dem Riss. Zu sicheren Feststellung wird ein DNA-Test durchgeführt. Schick hätte jedenfalls alle nötigen Stellen und Behörden informiert.

Wolfssichtung in Bad Schallerbach und Pötting

Dass es sich tatsächlich um einen Wolf gehandelt haben könnte, wirkt dadurch verhärtend, da das Wolfsmanagement des Landes Oberösterreich am 3. Mai in Bad Schallerbach sowie in Pötting eine Wolfssichtung dokumentiert hat. Laut Bezirksjägermeister Adolf Haberfellner handelte sich bei beiden Sichtungen um zwei unterschiedliche Tiere. „Die Jägerschaft kann derzeit nichts machen, ein Abschuss des Wolfes ist sowieso verpöhnt“, meint Haberfellner und ergänzt: „Jetzt ist der Wolf da, viele haben ihn sich ja gewünscht. Ich persönlich hoffe, dass er weiterzieht“.

Weitere Informationen und Bilder folgen.


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