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PRAM. Noch bis Oktober geben jeden dritten Sonntag im Monat Kunstschaffende in der Furthmühle Einblicke in ihre Arbeitsweisen. Den Beginn macht am Sonntag, 21. Mai, der Glaskünstler Paul Osterberger.

 (Foto: Privat)
(Foto: Privat)

„In meinen Glas/Metallobjekten verbinde ich auf den ersten Anschein zwei widersprüchliche Materialien. Doch beide haben die Formbarkeit durch das Feuer gemein. Ich schaffe zuerst, in tage- bisweilen auch wochenlanger Arbeit einen Metallkorpus, um in diesen im nächsten Schritt das heiße Glas in den von mir definierten Raum einzublasen“, erklärt Paul Osterberger. Der selbstständige Künstler mit Atelier in Riedau benutzt dabei eine ganz spezielle Technik aus dem 19. Jahrhundert, die ein planvolles Vorgehen voraussetzt. Bestimmte Handgriffe müssen genau zum richtigen Zeitpunkt stattfinden. „Mein Bestreben ist es, bei dieser Arbeitsweise das Glas und Metall zu einem neuen symbiotischen Ganzen zu verschmelzen. Meine Werke sind von abstrakten, futuristischen Stilmitteln bis hin zur Formensprache der Natur, sehr vielfältig“, betont Osterberger, der nebenberuflich an der Glasfachschule Zwiesel als Fachlehrer tätig ist.

Kunst I Kennen I Lernen

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst I Kennen I Lernen: Kunstschaffenden über die Schulter schauen“ gibt Osterberger am Sonntag, 21. Mai, von 14 bis 17 Uhr in der Furthmühle Pram Einblicke in seine Arbeitsweise. An diesem Nachmittag zeigt er neben einigen Kunstwerken und kunsthandwerklichen Gegenständen aus Glas, wie an der Glasbläserlampe (ein spezieller Brenner) bei rund 1200°C Glasschmuck hergestellt wird.

Die Veranstaltung findet noch bis Oktober jeden dritten Sonntag im Monat mit wechselnden Künstlern statt. An diesen Sonntagen ist auch die Mühlenstube geöffnet.


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