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GRIESKIRCHEN. Das Mähen mit einer Sense haben die Teilnehmer beim „Sensenmähtag“ der Stadtgemeinde Grieskirchen unter fachkundiger Anleitung geübt.

Josef Malzer, Stefan Hofinger, Michael Meiseleder, Birgit Obermair, Markus Obermair (vorne sitzend), Bernhard Waldhör, Rupert Uttenthaler, Rita Heitzinger, Manfred Holzinger, Stefan Söllinger und Alois Ganglmayr haben in Grieskirchen mit der Sense gemäht. (Foto: Stadtgemeinde Grieskirchen)

12 Teilnehmer konnte Umweltstadtrat Bernhard Waldhör zum Sensenmähtag in Grieskirchen begrüßen. Unter fachkundiger Anleitung von Josef Malzer, Organisator des Energiestammtisches in Schlüßlberg, und Rupert Uttenthaler, Bienenzüchter und Baumpfleger, haben sie Wiesenflächen mit der Sense gemäht. Auch in der Kunst des Dengelns (das Schleifen des Sensenblattes) wurden sie unterrichtet.

Außerdem hat Josef Malzer, der auch für seine Schnitzereien bekannt ist, den Askö Grieskirchen als oftmaligen Veranstaltungsort mit einer selbstgemachten Sitzbank überrascht.

Die Stadtgemeinde Grieskirchen ist seit fünf Jahren bienenfreundliche Gemeinde und möchte mit verschiedenen Veranstaltungen ein Bewusstsein für ein insektenfreundliches Verhalten in der Bevölkerung wecken und stärken. Durch das sanfte Mähen der Bienenweiden in der Gartenfläche des Askö Grieskirchen ist zum Beispiel gesichert, dass die Insekten nicht durch maschinelle Bearbeitung der Blühflächen beeinträchtigt werden.

Die Stadtgemeinde Grieskirchen hat auf eigenen Grundstücken rund um das Schulzentrum und am Kalvarienberg zwischen den Kreuzwegstationen schon Blühflächen angelegt. Diese Flächen werden nur zweimal im Jahr gemäht und das Mähgut wird dann zum Aussamen liegengelassen. Nach einigen Tagen muss es allerdings weggebracht werden, um eine Überdüngung der Flächen zu vermeiden.


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