TOLLET. Werke des 1995 verstorbenen Künstlers Roland Scheiböck sind im Schloss Tollet ausgestellt. Nach der Vernissage am Freitag, 10. Oktober, sind die Druckgrafiken, Malereien und skulpturalen Arbeiten bis 2. November zu bestaunen.

Mit einer Ausstellung im Bezirksheimathaus im Schloss Tollet erinnert man sich an den Künstler Roland Scheiböck. Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt seiner Werke von 1985 bis 1995.
Scheiböck begann seine künstlerische Arbeit mit Malerei und Kreidegrafiken. Im Laufe seiner Tätigkeit entwickelte er sich hin zur Druckgrafik. Vor der Umsetzung in Linol oder Holzschnitten erstellte er zahlreiche Skizzen. Er fertigte unzählige Schnitte, von kleinen Formaten bis hin zu mehreren Metern große Arbeiten, die nur mithilfe mehrteiliger Druckstöcke umgesetzt werden konnten. Ebenfalls experimentierte er mit skulpturalen Arbeiten aus Metall, Holz und Metallguss. Roland stand kurz vor einer großen Einzelausstellung in der Galerie Forum Wels und wurde zur Ablegung der Aufnahmeprüfung an der Kunstuniversität Linz für den Zweig Bildhauerei eingeladen. Er nahm sich im August 1995 das Leben.
Erwin Burgstaller und Bernhard Waldhör haben die aktuelle Werkschau im Schloss Tollet kuratiert. Die Vernissage findet am Freitag, 10. Oktober, 19.30 Uhr, statt. Zur Eröffnung spricht Gerhard Bruckmüller, Musik kommt von Guntram Zauner.
Bis Sonntag, 2. November, sind die Werke zu bestaunen. Geöffnet ist die Galerie jeden Mittwoch von 16 bis 20 Uhr, am Samstag, Sonn- und Feiertag von 13 bis 17 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung (0664 46 23 711).


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