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WAIZENKIRCHEN. Vier Mädchen aus der Pfarrgemeinde Waizenkirchen reisten nach Brüssel und setzten sich im EU-Parlament gemeinsam mit Sternsingern aus fünf weiteren Ländern für Kinderrechte und gegen ausbeuterische Kinderarbeit ein.

Die Sternsingerinnen aus Waizenkirchen: (v. l.) Valerie Humer, Hanna Mair, Theresa Schütz und Marie Humer (Foto: David Hinterberger)

Die Sternsingerinnen Hanna Mair, Theresa Schütz, Marie Humer und Valerie Humer aus der Pfarrgemeinde Waizenkirchen waren am 14. Jänner zu Gast im Europäischen Parlament in Brüssel. Gemeinsam mit „Heiligen Königen“ aus Deutschland, Italien, Ungarn, Belgien und Rumänien überbrachten sie die Friedensbotschaft und den Neujahrssegen an EU-Vizeparlamentspräsidentin Sabine Verheyen, Parlamentspräsidentin Roberta Metsola sowie mehrere österreichische EU-Abgeordnete.

Neben Liedern und Segenswünschen stand ein klares politisches Anliegen im Mittelpunkt: Unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ appellierten die Kinder an das EU-Parlament, den Einsatz gegen schwere Kinderarbeit weltweit zu verstärken und europäische Unternehmen stärker in die Verantwortung zu nehmen. Rund 138 Millionen Kinder sind laut Schätzungen weltweit von Kinderarbeit betroffen.

Sabine Verheyen würdigte das Engagement der Sternsinger als starkes Zeichen europäischer Solidarität und als Einsatz für Hoffnung, Mitmenschlichkeit und Kinderrechte über Ländergrenzen hinweg. Begleitet wurden die Waizenkirchner Sternsingerinnen von David Hinterberger, Vorsitzender der Katholischen Jungschar der Diözese Linz, der sich beeindruckt vom Auftreten und der Motivation der Kinder zeigte.

Für die Sternsingerinnen selbst war der Besuch ein unvergessliches Erlebnis: Vom Empfang im Parlament über Begegnungen mit Abgeordneten bis hin zu Fotos auf dem roten Teppich sammelten sie Eindrücke, die ihnen lange in Erinnerung bleiben werden. Ein besonderes Andenken an die Reise ist eine Kappe des Europäischen Parlaments, die sie nun auf ihren weiteren Erkundungstouren durch Brüssel begleitet.


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