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Neues Agrar-Bildungszentrum in Waizenkirchen nimmt Gestalt an

Katharina Bocksleitner, 10.04.2026 11:13

WAIZENKIRCHEN. Im September startet der Betrieb des neuen Agrar-Bildungszentrums (ABZ) in Waizenkirchen, das die bisherigen Fachschulen-Standorte Bergheim, Mistelbach und Waizenkirchen unter einem Dach vereint.

V. l.: Alois Aigner (Geschäftsführer der Landes Immobiliengesellschaft OÖ), Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger und der Direktor der LWBFS Waizenkirchen Walter Raab beim Lokalaugenschein im ABZ Waizenkirchen (Foto: Tips)

Der Lokalaugenschein mit Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger (ÖVP) in Waizenkirchen diente dazu, um den Fortschritt der Baustelle zu begutachten. „Mit einer Investition von rund 41,3 Millionen Euro entsteht mit dem ABZ Waizenkirchen Oberösterreichs modernstes agrarisches Ausbildungszentrum. Es ist ein Schulstandort, der perfekt zu Oberösterreich als Landwirtschaftsland Nummer eins passt. Es ist ein großes Projekt, aber wir werden Bauzeit und Budgetrahmen einhalten. Ab September können hier rund 350 Schüler ihre Ausbildung starten beziehungsweise fortsetzen“, erklärt Langer-Weninger.

Modernes Schulgebäude

Das Gebäude verfügt über einen Internatstrakt mit 153 Betten, zahlreiche Klassenzimmer und verschiedenste Praxisräume. Alois Aigner, Geschäftsführer der Landes Immobiliengesellschaft OÖ, sagt: „Die Philosophie zu diesem Projekt war ein offener Grundriss und eine moderne Bauweise mit Holz und Stahlbeton. Nach der Inbetriebnahme im Herbst wird der bestehende Standort der Fachschule Waizenkirchen abgetragen. An deren Stelle werden die Außenanlagen errichtet, die 2027 fertiggestellt werden.“ Die Energieversorgung der neuen Schule erfolgt unter anderem durch bäuerliches Waldhackgut aus der Region und eine eigene Photovoltaikanlage.

Vielseitiges Bildungsangebot

Das neue Ausbildungszentrum wird über mehrere Fachrichtungen und Schwerpunkte verfügen. Neu in Waizenkirchen ist die Fachrichtung „Ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement“. Der Direktor der LWBFS Waizenkirchen, Walter Raab betont: „Im Herbst werden wir nahezu in Vollauslastung starten. Das betrifft auch circa 50 Lehrer und 40 Bedienstete.“ Im ABZ bestehen auch Möglichkeiten der zweiten Bildungswege und der Vorbereitung für die Berufsreifeprüfung. „Wir möchten junge Menschen bestmöglich auf ihrem persönlichen und beruflichen Weg begleiten“, sagt Raab.


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