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PEUERBACH. Der 18-jährige Peuerbacher Yannick Eschelbeck arbeitet an seinem bisher größten Projekt. Gemeinsam mit drei Freunden produziert er den Kurzfilm „F.O.Y.D“ – ein Filmprojekt, das quer durch Oberösterreich gedreht wird.

Vier Freunde, ein Ziel: Leevi Bachheimer, Emil Michlmayr, Yannick Eschelbeck und Julian Hüttl (v. l.) (Foto: Eschelbeck)

„Der Film F.O.Y.D handelt von David und seiner Geschichte zum musikalischen Erfolg. Er fühlt sich in seiner aktuellen Situation nicht wohl und Musik ist sein Weg zu einem besseren Leben“, beschreibt Eschelbeck die Handlung.

Die Idee zu dem Film begleitet den Peuerbacher schon seit mehreren Jahren. „Die erste Version des Drehbuchs habe ich 2021 geschrieben, aber realisiert, dass das zum damaligen Zeitpunkt einfach zu schwierig umzusetzen war. 2024 habe ich die Idee dann wieder aufgegriffen und jetzt arbeiten wir seit rund einem Jahr aktiv als Viererteam an dem Film“, erklärt Eschelbeck, der auch Regie führen wird.

Vier Freunde

Gemeinsam mit Emil Michlmayr aus Steyr, Julian Hüttl aus Linz-Urfahr und Leevi Bachheimer aus Freistadt übernimmt er sämtliche Aufgaben – von der Produktion über die Organisation bis hin zur Vermarktung des Films. Seine drei Kollegen besuchen die HTL 1 in Linz mit dem Schwerpunkt Multimedia und sammeln dort filmisches Know-how.

„Ich mache aktuell meine Lehre in einem großen Hotelbetrieb zum Hotel- und Gastgewerbeassistenten, wo ich bereits viel über Verkauf, Marketing sowie den Austausch und die Arbeit mit Menschen lernen durfte“, sagt der 18-Jährige.

Regionale Schauplätze

Gedreht wird an regionalen Schauplätzen in Oberösterreich. Ein großer Teil der Szenen entsteht in Linz und Umgebung. Auch der Bezirk Grieskirchen wird Teil des Films sein. „Eine genauere Aussage kann ich dazu aber leider noch nicht treffen, da wir mit vielen Locations noch im Austausch sind und die Planung noch läuft“, erklärt Eschelbeck.

Die Dreharbeiten beginnen Mitte bis Ende August. „Da einige Einstellungen auch andere Jahreszeiten benötigen, werden wir voraussichtlich erst Anfang 2027 mit den Dreharbeiten fertig sein“, erklärt der Peuerbacher.

Umfangreiches Projekt

Für einen Kurzfilm ist das Projekt sehr umfangreich. Rund 13 bis 15 Drehtage sind geplant, hinzu kommen Nachdrehs. Parallel laufen bereits Castings, Gespräche mit regionalen Unternehmen über Kooperationen und Sponsoring sowie die gesamte Vorbereitung der Filmsets. Aktuell sucht das Team noch Statisten sowie motivierte Helfer hinter der Kamera. Die Hauptrollen sind bereits vergeben.

Professionelle Umsetzung dank Crowdfunding

Um den Film auf professionellem Niveau realisieren zu können, wurde eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Das Spendenziel liegt bei 5.000 Euro. Mit dem Geld sollen Kameratechnik, Licht, Tonequipment sowie die Verpflegung der Crew finanziert werden.

„Unser Ziel ist es, den Film mit den besten uns möglichen Mitteln umzusetzen. Zudem arbeiten an einem Set viele Menschen. Diese brauchen Essen und Trinken und müssen sich am Set wohlfühlen. Denn ohne eine gute Verpflegung gibt es weder eine gute Stimmung am Set noch ein gutes Endergebnis“, sagt Eschelbeck. „Jeder, der einen Teil dazu beiträgt, bekommt entsprechende Benefits, wie zum Beispiel ein unterschriebenes Filmplakat, ein Polaroid vom Set, exklusives Behind-the-Scenes-Footage oder bei der höchstmöglichen Kategorie sogar eine Einladung zur Premierenfeier.“

Premierenfeier

Nach Abschluss der Dreharbeiten soll „F.O.Y.D“ im Frühjahr 2027 fertiggestellt werden. Anschließend sind Testvorführungen, eine Premierenfeier für alle Mitwirkenden sowie Einreichungen bei österreichischen und internationalen Filmfestivals geplant. Auch regionale Kinovorführungen stehen auf dem Plan, bevor der Film schließlich kostenlos auf YouTube veröffentlicht wird.

„Wir glauben an unser Projekt und arbeiten tagtäglich neben der Schule und 40 Stunden Arbeit pro Woche an dem Film. Alles, was wir können, haben wir uns selbst beigebracht. Hinter uns steht keine Produktionsfirma und keine teure Filmschule. Alles, was wir erschaffen, ist handgemacht und voller Leidenschaft“, erklärt Eschelbeck.

Interessierte können sich per E-Mail an foyd.film@gmail.com oder über Instagram unter @foyd.film melden.


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