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Weniger Insolvenzen bei Unternehmen, mehr bei Pivaten in den Bezirken Eferding und Grieskirchen

Helmuth Wimmer, 07.05.2026 12:14

EFERDING/GRIESKIRCHEN.Im ersten Quartal 2026 gab es im Bezirk Eferding keine Unternehmensinsolvenzen. Im Vorjahr waren es noch fünf Fälle. Auch in Grieskirchen ist ein Rückgang zu verzeichnen: acht Insolvenzen, um zwei weniger als im Vorjahr.

Astrid Aiglsdorfer vom KSV1870 (Foto: Sabine Starmayr)
Astrid Aiglsdorfer vom KSV1870 (Foto: Sabine Starmayr)

Bei den Privatinsolvenzen zeigt sich dagegen ein Anstieg: in Eferding von fünf auf sechs Fälle (plus 20 Prozent) und in Grieskirchen von vier auf sieben Fälle (plus 75 Prozent). Beide Bezirke liegen damit unter dem landesweiten Trend. In Oberösterreich wurden insgesamt 224 Unternehmensinsolvenzen gemeldet, ein Plus von 6,7 Prozent.

Im ersten Quartal 2026 wurden im Bezirk Eferding keine Insolvenzverfahren eröffnet. Das sind um zwei Verfahren weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Auch im Bezirk Grieskirchen ist ein Rückgang zu verzeichnen. Dort wurden drei Insolvenzverfahren eröffnet, um fünf Verfahren weniger als im Vorjahr. Zusätzlich führten fünf Insolvenzanträge mangels Kostendeckung zu abgewiesenen Verfahren. In Eferding gab es im Berichtszeitraum keine derartigen abgewiesenen Verfahren.

Höhere Verluste

„Wenn die Anzahl der nicht eröffneten Verfahren steigt, steigen die finanziellen Verluste der Gläubiger noch weiter“, sagt Astrid Aiglsdorfer, Insolvenzreferentin des KSV1870. Jede Eröffnung bedeute für Unternehmer eine Chance auf Sanierung des Unternehmens und für die Gläubiger die Möglichkeit auf Quotenzahlungen in einem geordneten Verfahren.

Aus Sicht des KSV1870 wäre es eine Option, künftig über die flächendeckende Eröffnung aktuell nicht eröffneter Fälle nachzudenken.


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