Höhenfeuer in Weibern setzte Zeichen für Mut und Zusammenhalt
WEIBERN. Mit einer außergewöhnlichen Kunstaktion sorgte die Künstlergruppe Wüdwux beim Sonnwendfeuer in Weibern für Aufmerksamkeit. Das ursprünglich für eine ökumenische Gedenkfeier geplante Höhenfeuer musste wetterbedingt verschoben werden und wurde schließlich im Rahmen des Sonnwendfeuers nachgeholt.

Bereits Tage zuvor war auf einem Feld ein großer Schriftzug mit dem Wort „WUT“ zu sehen. Während des Höhenfeuers verwandelte sich dieser in „MUT“. Die Künstlergruppe wollte damit ein Zeichen für Zusammenhalt, Demokratie, Menschenrechte und den Schutz von Lebensräumen setzen.
Zeitgleich nutzte auch die Bürgerinitiative „Lebenswerte Zukunft Weibern–Aistersheim“ die Veranstaltung für eine Protestaktion. Mit einem weithin sichtbaren Schriftzug aus Fackeln sprach sie sich gegen die geplante Baurestdeponie in der Nähe der Gemeinde aus.
Die Initiative befürchtet unter anderem eine stärkere Verkehrsbelastung sowie Auswirkungen auf Natur und Lebensqualität. Mit der Aktion wollte sie auf ihre Anliegen aufmerksam machen und ein Zeichen für den Erhalt der regionalen Lebensräume setzen.


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