Neues Stadtquartier auf ehemaligem Brauereiareal in Grieskirchen geplant
GRIESKIRCHEN. Mit dem Ende des Brauereibetriebs Ende Juni beginnt für das traditionsreiche Brauereiareal in Grieskirchen eine neue Ära. Die neuen Eigentümer, die Unternehmensgruppe Holzhaider und die Wiltschko Privatstiftung, arbeiten an den Plänen für die Entwicklung eines modernen Stadtquartiers.

Geplant ist ein lebendiges Zentrum, das Wohnen, Nahversorgung, Dienstleistungen sowie ein Schülerheim miteinander verbindet. Besonderes Augenmerk wird dabei auf den Erhalt des historischen Charakters des Areals gelegt. In enger Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt sollen die denkmalgeschützten und stadtbildprägenden Gebäude entlang des Stadtplatzes und des Pühringerplatzes erhalten bleiben.
„Unser Ziel ist es, einen Ort mit hoher Lebensqualität zu schaffen, der die Entwicklung der Stadt nachhaltig unterstützt“, betonen die Projektverantwortlichen in einer Aussendung. Ein wesentlicher Bestandteil des Vorhabens ist zudem eine Tiefgarage mit Anbindung an die B137 über den Roßmarkt und den Pühringerplatz. Dadurch soll der innerstädtische Verkehr entlastet und die Attraktivität der Innenstadt gesteigert werden. Gleichzeitig soll das Projekt die Chance bieten, Leerstände zu reduzieren und neue Impulse für das Stadtzentrum zu setzen.
Die ersten Arbeiten beginnen im Herbst. Der Rückbau der ehemaligen Produktionsanlagen soll rund sechs Monate dauern. Parallel dazu wird die Detailplanung für das neue Stadtquartier vorangetrieben.
Unternehmen, Dienstleister und potenzielle Projektpartner sind eingeladen, sich aktiv an der Entwicklung des neuen Quartiers zu beteiligen und mit den Projektentwicklern in Kontakt zu treten.


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