Protest in Bad Schallerbach: mehr Lohn für die Beschäftigten in Hotellerie und Gastronomie gefordert
BAD SCHALLERBACH. Mit einer Aktion in der Kurallee machte die Gewerkschaft vida auf die festgefahrenen Kollektivvertragsverhandlungen für die Beschäftigten in Hotellerie und Gastronomie aufmerksam.

Im Mittelpunkt der Forderungen stehen ein vollständiger Inflationsausgleich, echte Lohnerhöhungen und faire Arbeitsbedingungen.
„Die Rekorde im heimischen Tourismus dürfen nicht auf dem Rücken der Beschäftigten erwirtschaftet werden“, betonte Eva Eberhart, Vorsitzende des vida-Fachbereichs Tourismus und Leiterin der Kollektivvertragsverhandlungen. Die Gewerkschaft kritisiert, dass das Angebot der Wirtschaftskammer unter der rollierenden Inflation von 3,6 Prozent liegt und damit weitere Reallohnverluste drohen.
Bei der Kundgebung in Bad Schallerbach wurde auch auf die angespannte Personalsituation in der Branche hingewiesen. Gerade angesichts des Fachkräftemangels seien faire Löhne und bessere Arbeitsbedingungen entscheidend, so die Gewerkschaft.
Unterstützt wurde die Aktion unter anderem von den Landtagsabgeordneten Thomas Antlinger (SPÖ) und Brigitte Huber-Reiter (Grüne).
Die vida fordert die Wirtschaftskammer auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und einen Kollektivvertragsabschluss zu ermöglichen, der die Kaufkraft der Beschäftigten sichert.


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