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GRIESKIRCHEN. Die Arbeitslosigkeit im Bezirk Grieskirchen ist weiter zurückgegangen. Im Juli waren 997 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind um 8,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Mit einer Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent liegt Grieskirchen damit weiterhin auf Rang drei in Oberösterreich.

Das AMS Grieskirchen vermeldet sinkende Arbetislosenzahlen. (Foto: Tips)
Das AMS Grieskirchen vermeldet sinkende Arbetislosenzahlen. (Foto: Tips)

Besonders stark sind die Rückgänge bei den jungen Erwachsenen und bei den über 50-Jährigen. Bei den unter 19-Jährigen sank die Zahl der Arbeitslosen um 18,4 Prozent, bei den 20- bis 24-Jährigen um 7,7 Prozent. Bei den über 50-Jährigen gab es einen Rückgang von 11,3 Prozent. Auch die Zahl der Schulungsteilnehmer sank. Im Juli nahmen 286 Personen an Schulungen teil, im Vorjahr waren es 322.

Trotz der sinkenden Arbeitslosigkeit bleibt die Dynamik am Arbeitsmarkt hoch. Im Juli meldeten sich 476 Personen arbeitslos, 459 Personen wurden wieder abgemeldet.

Mehr als 1.000 offene Stellen

Auch der Stellenmarkt entwickelt sich positiv. Im Juli waren 1.043 offene Stellen gemeldet. Das entspricht einem Anstieg von 9,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit gibt es im Bezirk weiterhin mehr offene Stellen als vorgemerkte Arbeitslose.

Besonders deutlich stieg das Angebot bei den Metall- und Elektroberufen mit einem Plus von 24,9 Prozent. Bei den Hilfsberufen nahm die Zahl der offenen Stellen um 40,6 Prozent zu. Bei den Arbeitskräfteüberlassern gab es einen Anstieg von 41,8 Prozent.

Rückgänge gibt es hingegen im Handel. Dort waren 50 offene Stellen gemeldet, um 27,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Dem stehen 118 vorgemerkte Arbeitslose aus der Berufsobergruppe Handel gegenüber. Auch bei den Büroberufen zeigt sich ein Unterschied zwischen Angebot und Nachfrage: 142 gemeldeten Arbeitslosen stehen 86 offene Stellen gegenüber. Bei den Gesundheitsberufen ging die Zahl der offenen Stellen um 44,7 Prozent zurück.

Viele Lehrstellen verfügbar

Am Lehrstellenmarkt ist das Angebot deutlich gestiegen. Für 38 gemeldete Lehrstellensuchende standen im Juli insgesamt 193 offene Lehrstellen zur Verfügung. Das sind um 40,9 Prozent mehr als im Vorjahr.

Trotz der insgesamt positiven Entwicklung bleiben die Vermeidung von Langzeitarbeitslosigkeit und die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit zentrale Herausforderungen im Bezirk.


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