Juli war in Eferding und Grieskirchen zu heiß und zu trocken
EFERDING/GRIESKIRCHEN. Der Juli war in den Bezirken Eferding und Grieskirchen zu heiß und deutlich zu trocken. Die Flüsse und Bäche führten im langjährigen Vergleich rekordverdächtig wenig Wasser.

Bei der Messstelle in Grieskirchen lag die durchschnittliche Lufttemperatur im Juli um 1,4 Grad Celsius über dem langjährigen Mittel der Jahre 1991 bis 2020. An der Messstelle fielen im Juli 24 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Das entspricht 24 Prozent des langjährigen Durchschnitts für diesen Monat.
An der Messstelle Grieskirchen an der Trattnach erreichte der Durchfluss nur 13 Prozent des langjährigen Durchschnitts aus den Aufzeichnungen des Hydrographischen Dienstes. Beim Innbach in Fraham lag der Durchfluss bei 26 Prozent, bei der Aschach an der Kropfmühle bei 24 Prozent.
„Auch in Eferding und Grieskirchen haben wir im Juli eindrücklich gesehen, dass die Klimakrise längst bei uns angekommen ist. Die Analyse zeigt, was derzeit auch an unseren Flüssen und Bächen sichtbar wird. Diese Rekordtrockenheit entwickelt sich immer mehr zu einer ökologischen Katastrophe. In meinem Ressort gehen zunehmend Meldungen über trockengefallene Gewässer und Probleme bei der Trinkwasserversorgung ein“, sagt Landesrat Stefan Kaineder von den Grünen. Er ist für Klimaschutz, Umwelt, Wasser und Konsumentenschutz zuständig.








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